Mo, 11. Dezember 2017

Hybrid beim Service

30.07.2015 12:59

Kommen Hybridautos in der Werkstatt teurer?

Beim Vergleich mit herkömmlichen Motoren schneiden Hybride bei den Werkstattkosten meist schlechter ab. Es gibt aber auch Ausnahmen.

Bei einem Hybridfahrzeug wird ein höherer technischer Aufwand betrieben, schließlich gibt es mit Verbrennungs- und Elektromotor zwei aufeinander abgestimmte Antriebe an Bord. Das hat Auswirkungen auf die Wartungskosten, wie das Flottenmagazin "bfp fuhrpark + management" in seiner neusten Ausgabe schreibt.

Die Wartungskosten ausgewählter Modelle mit Hybrid- und Verbrenner sind dort gegenüber gestellt. Analysiert wurden Fahrzeuge mit einer Laufzeit von 36 Monaten und einer Gesamtkilometer-Laufleistung von 120.000 Kilometern. Fazit: Mit Ausnahme von Toyota Auris und Lexus IS 300h sind die Folgekosten bei Hybriden höher.

Beim Lexus IS 300h kann man demnach gegenüber dem konventionellen Benziner über die genannte Laufzeit rund 1.000 Euro sparen, davon allein rund 450 Euro bei den Reifen. Beim Toyota Auris Hybrid liegt das Einsparpotential bei rund 300 Euro gegenüber dem Diesel-Pendant und 160 Euro gegenüber dem Benziner.

Beim VW Golf GTE Plugin-Hybrid hingegen liegen die Mehrkosten im Vergleich zum Benziner bei mehr als 1.700 Euro, gegenüber dem Diesel sind es mehr als 2.000 Euro. Das liegt unter anderem daran, dass der Golf GTE öfter zum Routinecheck in die Werkstatt muss: alle 15.000 Kilometer oder einmal im Jahr im Gegensatz zu alle 30.000 Kilometer oder alle zwei Jahre bei den konventionellen Verbrennern.

Beispielhaft für höhere Kosten ist auch die Differenz bei zwei Mercedes C-Klasse-Modellen: So kostet der C 300 Bluetec Hybrid 7G-Tronic während der Laufzeit 7.879 Euro an Wartung und Reifen, während der C 180 Bluetec auf 6.421 Euro kommt. Die Differenz zu Ungunsten des Hybrid beträgt 1.458 Euro.

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