Do, 14. Dezember 2017

Alien-Invasion

29.07.2015 16:19

"Pixels": Videospiel-Nerds müssen die Welt retten

Die 80er-Jahre waren die Zeit der Videospiele. Einer ihrer Helden war "Pac-Man", der aussieht wie eine gelbe Pizza, aus der ein Stück herausgeschnitten wurde. Ebenso skurril wie diese von einem Japaner erfundene Figur wirkt aus heutiger Sicht auch "Donkey Kong", ein klobiger Gorilla, der Fässer auf einer schiefen Ebene rollen lässt.

Mittlerweile sind die ersten Videospiele jedoch längst im Technikmuseum gelandet. Game over. Aber nicht für die drei kauzigen Helden in Chris Columbus' prominent besetzter, aber harmloser bis hanebüchener Komödie "Pixels" (Kinostart: 31. Juli): Sam (Adam Sandler), Eddie (Peter Dinklage) und Ludlow (Josh Gad) waren als Kinder die größten Champions in Sachen Videospiele.

Mittlerweile erwachsen, geben sie eher traurige Gestalten ab. Der leicht übergewichtige Sam jobbt als TV-Techniker und macht Hausbesuche in orangefarbener Arbeitskleidung. Eddie sitzt wegen Betrugs im Knast, und Einzelgänger Ludlow hat keine Freunde, lebt immer noch bei seiner Oma und entwirft Verschwörungstheorien.

Aber dann geht das Spiel von vorne los: Der reichlich trottelige US-Präsident Will Cooper (Kevin James) engagiert seine drei Freunde Sam, Eddie und Ludlow, um gegen Außerirdische zu kämpfen, die mithilfe von real gewordenen Figuren aus alten Videospielen die Welt zerstören wollen. Und mit "Pac-Man" und Co kennen sich die Nerds immer noch am besten aus. Der Rest ist dann ein Ballerspiel.

Das sagt "Krone"-Kinoexpertin Christina Krisch zum Film: Basierend auf dem Kurzfilm des Franzosen Patrick Jean, serviert uns Regisseur Chris Columbus, der u.a. die ersten beiden Filme der "Harry Potter"-Reihe inszenierte, ein irrwitziges 3D-Actionspektakel, das sich als Hommage an 80er-Jahre-Klassiker wie "Ghostbusters" gefällt. In psychedelischen Bildern geifern bunt gepixelte leinwandfüllende Monströsitäten aus dem All nach den Erdenbewohnern und ihren Städten. Visuell top, inhaltlich moderat galaktisch.

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