Mo, 11. Dezember 2017

Horror-Schocker

29.07.2015 09:44

"Vatican Tapes": Der Teufel steckt in der Blondine

Er kommt auf leisen Sohlen und ohne Vorankündigung - und wenn man ihn bemerkt, ist es schon zu spät: In "The Vatican Tapes" (Kinostart: 30. Juli) von Regisseur Mark Neveldine ("Crank") wird eine hübsche Blondine von einer satanischen Macht heimgesucht, die zu stoppen sogar den Vatikan an seine Grenzen stoßen lässt. krone.at hat den Film gesehen und verrät Ihnen, ob der Exorzismus-Thriller einen Kinobesuch wert ist.

Angela Holmes (Oliva Taylor Dudley) führt ein unscheinbares Mittzwanziger-Leben in Los Angeles, hat einen Freund namens Pete (John Patrick Amedori) und wird von ihrem Vater Roger (Dougray Scott), der fürs Militär arbeitet, abgöttisch geliebt. Nach einem vermeintlich harmlosen Schnitt in den Finger verändert sich die junge Frau, sie wird zu einer Gefahr für ihre Umwelt.

Seltsame Unfälle geschehen in ihrer Umgebung, Menschen verletzen sich oder sterben sogar. Freund Pete und ihr Vater wenden sich an Psychiater, um der Veränderung in Angelas Wesen auf den Grund zu kommen. Doch nachdem ihr niemand helfen kann, wendet sich der Priester Lozano (Michael Pena), der überzeugt ist, dass Angela von einem Dämon besessen ist, in letzter Hoffnung an den Vatikan.

Der sendet Kardinal Bruun (Peter Andersson, bekannt als fieser Vergewaltiger aus "Verblendung") nach Los Angeles, um einen Exorzismus durchzuführen. Doch der erfahrene Gottesmann muss schnell erkennen, dass er es mit einer satanischen Gewalt zu tun hat, deren Macht alles übersteigt, was er bislang gesehen und erlebt hat...

Subtiler Horror, wirre Story
"The Vatican Tapes" punktet mit subtilem Horror, der sich langsam anschleicht, und einigen wenigen Schockmomenten - als kleiner "Appetizer" sei an dieser Stelle die Kombination Cop und Glühbirne erwähnt -, die unter die Haut gehen. Alles in allem bleibt die Handlung jedoch wirr und kann Genre-Vorgängern wie "Der Exorzist" oder "Das Ritual" nicht das Wasser reichen. Gegen Ende driftet der Film beinahe schon ins Lächerliche ab.

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