So, 22. Oktober 2017

Es geht los!

28.07.2015 14:05

Doppler/Horst trotzen Jetlag und wollen Medaille

Mit reichlich Selbstvertrauen und einem ordentlichen Jetlag im Gepäck sind die Beachvolleyballer Clemens Doppler/Alexander Horst zur Heim-EM nach Klagenfurt gekommen. Zwei Tage nach ihrem dritten Platz beim Grand Slam der World Tour in Yokohama unterstrichen die EM-Dritten des Vorjahres ihre Edelmetall-Ambitionen. Der bereits vierfache EM-Medaillengewinner Doppler möchte nach dem schmerzhaften Verletzungs-Aus vor zwei Jahren endlich auch vor Heimpublikum zuschlagen. "Eine Medaille ist der Traum, natürlich möchten wir am Finaltag dabei sein", betonte der zweifache Europameister (2003 u. 2007) am Wörthersee. Das erste Training sehen Sie oben im Video, da flitzt auch Clemens Töchterchen durch den Sand!

Im Vorjahr errang er mit Horst auf Sardinien EM-Bronze. In dieser Saison haben sie mit Ausnahme der WM (17. Platz) bei allen Turnieren Top-Ten-Plätze geschafft und sind dadurch bereits auf Rang fünf der Weltrangliste vorgestoßen. Diesen "Flow" gelte es trotz ein wenig Müdigkeit wegen der Zeitumstellung auch beim Heimturnier fortzusetzen, bekräftigte Doppler.

Doppler: "Wir sind gut drauf"
"Es ist von Vorteil, wenn man kleine Kinder hat und weiß, wie es ist, mit wenig Schlaf auszukommen. Der Jetlag, der jetzt da ist, ist mit der Euphorie vergessen und gleich wieder weg. Wir sind gut drauf", meinte der 34-jährige Jungvater. Zu ihren schärfsten Rivalen zählen die Routiniers die Ex-Weltmeister Alex Brouwer/Robert Meeuwsen (NED) und die Titelverteidiger Paolo Nicolai/Daniele Lupo (ITA).

Huber/Seidl: "Es fehlen nur Kleinigkeiten"
Noch gar nicht nach Wunsch lief es bisher hingegen für Alexander Huber/Robin Seidl. Huber wurde zu Saisonbeginn von einer Bauchmuskelverletzung gebremst. Die Lokalmatadore müssen sich gehörig steigern, um den erhofften Spitzenplatz zu schaffen. "Wir haben in den letzten zwei, drei Wochen einen Aufwärtstrend verzeichnet, den wollen wir hier mitnehmen. Es fehlen nur Kleinigkeiten", meinte Huber.

Schwaiger: "Es kann auch Überraschungen geben"
Im Damenfeld sind Stefanie Schwaiger und Barbara Hansel die größten heimischen Hoffnungsträger. Als Favoritinnen nannte Schwaiger die niederländischen Titelverteidigerinnen Madelein Meppelink/Marleen van Iersel und die mit Valerie Teufl/Bianca Zass in eine Gruppe gelosten Deutschen Karla Borger/Britta Büthe. Für die an gleicher Stelle vor zwei Jahren mit ihrer Schwester Doris siegreich gewesene Schwaiger kommt grundsätzlich aber nahezu die Hälfte des Feldes für den Titel infrage. "Von den ersten 15 kann es jeder werden. Es kann auch Überraschungen geben, ich bin echt gespannt."

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