Mi, 22. November 2017

Schwimm-WM in Kasan

27.07.2015 15:42

Synchron-Nixe Brandl verpasst Finale, Blaha Achter

Die österreichische Synchronschwimmerin Nadine Brandl hat bei den Schwimm-Weltmeisterschaften in Kasan den Einzug ins Finale bei der Freien Kür nur knapp verpasst. Die Wienerin klassierte sich am Montag als 13., die Top 12 kamen weiter. Brandl hatte am Vortag in der technischen Kür Rang 14 erreicht. Wasserspringer Constantin Blaha belegte im Finale vom 1-Meter-Brett Platz acht.

82,6667 Punkte hatte die 25-jährige Brandl nach ihrer Kür vorzuweisen, die vor ihr liegende Nordkoreanerin Kang Un-ha kam auf 83,4333 Zähler. "Ich bin ziemlich glücklich mit meiner Leistung, obwohl ich unglücklicherweise nur 13. bin", meinte Brandl. Vorkampfbeste war die russische Rekordweltmeisterin Natalia Ischtschenko, die nach einer Babypause wieder am Start ist.

Brandl: "Mehr oder weniger eine Pflichtübung"
Als erste Reserve wird Brandl am Mittwoch (16.30 Uhr) als Final-Vorschwimmerin fungieren. "Das Ganze ist mehr oder weniger eine Pflichtübung." Es wird der letzte WM-Auftritt in der Karriere Brandls. "Wie es nach der WM mit meiner Karriere weitergeht, habe ich noch nicht entschieden. Da ich aber seit Jahren 2016 als Karriereende ins Auge gefasst habe, kann ich zumindest mit Sicherheit sagen, dass dies meine letzte WM ist."

Blaha: "Ich habe sechs gute Sprünge abgeliefert"
Wasserspringer Constantin Blaha komplettierte am Montag sein persönliches Triple an einstelligen Platzierungen in WM-Bewerben. Der 27-Jährige belegte im 1-Meter-Finale Rang acht, bei der Barcelona-WM 2013 war er in dieser Konkurrenz Fünfter und im 3-Meter-Bewerb Achter geworden. Damit geht "Coco" am Donnerstag mit viel Selbstvertrauen in den 3-Meter-Vorkampf.

"Ich habe sechs gute Sprünge abgeliefert und keinen wirklichen Fehler begangen. Das war eine gute Einstimmung für die 3 Meter", erklärte Blaha nach der 1-Meter-Entscheidung. Mit 404,40 Punkten sammelte er rund sieben Punkte weniger als vor zwei Jahren im Barcelona-Finale, auf Bronze fehlten 23,90 Zähler. Gold ging an den Chinesen Xie Siyi (485.50) vor dem Ukrainer Ilja Kwascha (449,05) und dem US-Ass Mike Hixon (428,30).

Schweinzer über 10 Kilometer auf Platz 38
Im Freiwasser-Schwimmen kam Matthias Schweinzer in der olympischen 10-km-Distanz mit einer Zeit von 1:52:57,5 Stunden nur auf den 38. Platz. Der Steirer hatte die Qualifikation für die Sommerspiele in Rio 2016 angepeilt, dafür wäre aber ein Platz unter den ersten zehn notwendig gewesen. Schweinzer hat noch eine Chance auf das Rio-Ticket: Am 12. Juni 2016 werden in Setubal/Portugal die restlichen Plätze vergeben.

Gold holte der US-Amerikaner Jordan Wilimovsky in 1:49:48,2 Stunden. Silber ging an den niederländischen Europameister Ferry Weertman vor dem griechischen Titelverteidiger Spyros Gianniotis. "Ich hatte mir viel mehr erwartet, aber die Dichte des Feldes war unglaublich", erläuterte Schweinzer. "Da sind auch Europameister und Weltcup-Sieger nicht unter die Top 10 gekommen."

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