Fr, 15. Dezember 2017

Bei Fiat Chrysler

27.07.2015 11:14

Rückrufaktion: 1,4 Millionen Autos brauchen Update

Nachdem IT-Sicherheitsforscher gezeigt haben, wie ein Jeep Cherokee über seinen mit dem Internet verbundenen Bordcomputer sabotiert werden kann, ruft die Jeep-Mutter Fiat Chrysler 1,4 Millionen Wagen zwecks Software-Update zurück. Betroffen sind Autos der Marken Jeep, Chrysler und Dodge am US-Markt. Europäische Autos sollen sicher sein.

Die beiden Sicherheitsforscher Charlie Miller und Chris Valasek hatten einem "Wired"-Reporter vergangene Woche demonstriert, wie sie über das Uconnect-System des Wagens nach und nach die Kontrolle über den Jeep übernehmen können.

Sie sabotierten Klimaanlage, Scheibenwischer – und griffen am Ende der Demonstration sogar in die Lenkung ein. Gemeinsam mit dem Autohersteller wurde ein Update entwickelt, das die genutzte Sicherheitslücke schließen soll.

Update wird via USB aufgespielt
Um das Update bei potenziell angreifbaren Autos einzuspielen, ruft Fiat Chrysler in den USA nun 1,4 Millionen Autos zum Sicherheitsupdate in die Werkstätten zurück. Das Update wird über die USB-Serviceschnittstelle der Autos aufgespielt.

Europäische Kunden von Fiat Chrysler brauchen ihre Autos nicht aktualisieren lassen, da diese einem "Heise"-Bericht zufolge hierzulande nicht mit einem Mobilfunkmodem ausgestattet und somit ohnedies nicht mit dem Internet verbunden sind.

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