Mi, 13. Dezember 2017

Gegengift sehr teuer

27.07.2015 10:09

Klapperschlangen-Selfie kostet Mann 150.000 Dollar

Selfies mit Tieren können nicht nur gefährlich, sondern auch sehr teuer sein. Diese Erfahrung hat nun ein Mann im US-Bundesstaat Kalifornien machen müssen, der in San Diego unbedingt ein Selfie mit einer Klapperschlange knipsen wollte. Das Resultat der Aktion: Die Schlange schnappte zu, der Mann konnte im Spital gerettet werden, muss nun aber ziemlich lang die Arztkosten abstottern.

Der Biss schlug nämlich mit Behandlungskosten von 150.000 US-Dollar zu Buche, berichtet der US-Fernsehsender KGTV. Ein Großteil der Kosten wurde durch das Gegengift verursacht. Um den Schlangenbiss zu behandeln, brauchte es das gesamte Gegengift zweier lokaler Krankenhäuser, heißt es in dem Bericht. Den Wert des Gegengifts wiesen die Ärzte mit 83.000 US-Dollar aus. Wie schlimm die Schlange den Mann zugerichtet hat, zeigt dieser Tweet aus dem Krankenhaus:

Opfer hatte Klapperschlange als Haustier
Zum Schlangenbiss kam es, als der Gebissene eine Klapperschlange im Gebüsch entdeckte und sie aus dem Unterholz zog, um sich mit ihr zu fotografieren. Wie sich später herausstellte, hatte der Mann sogar ein Jahr lang eine Klapperschlange als Haustier gehalten und glaubte deshalb, mit dem Tier umgehen zu können. Ein fataler Irrtum, der ihn fast das Leben gekostet hätte.

Nicht der erste Schlangen-Zwischenfall
Es ist nicht der erste Zwischenfall, bei dem ein Smartphone zu einem Schlangenbiss geführt hat. Erst vor wenigen Wochen tauchte ein Überwachungsvideo auf, das einen Mann aus Oklahoma dabei zeigt, wie er – ins Handy vertieft – auf eine Tankstelle zugeht, auf eine Schlange tritt und gebissen wird. Glück im Unglück: Das Reptil war in diesem Fall ungiftig, der Mann kam mit dem Schrecken davon.

Viele bringen sich für Selfies in Gefahr
Selbstportraits führen immer häufiger zu Verletzungen und Todesopfern, weshalb vielerorts Aufklärungskampagnen laufen – etwa in Russland. Darin wird vor der häufigsten Ursache für Selfie-Unfälle gewarnt: dass die Selfie-Knipser die Gefahr unterschätzen, in die sie sich für ihr Foto begeben – sei es auf Bahngleisen, am Rand steiler Klippen oder eben beim Posieren mit einem gefährlichen Tier.

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