So, 19. November 2017

Diebstahl erfunden

26.07.2015 14:33

Sparfuchs wollte Polizei als Taxi missbrauchen

Dreister geht es kaum: Um sich Geld für ein Taxi zu sparen, hat ein Sparfuchs aus Oberösterreich in der Nacht auf Sonntag der Polizei vorgegaukelt, dass sein Auto gestohlen wurde, um sich so von der Exekutive nach Hause kutschieren lassen zu können. Die Beamten durchschauten den frechen 21-Jährigen jedoch - jetzt erwartet ihn eine Anzeige.

Einen gewissen Einfallsreichtum kann man dem jungen Pinsdorfer nicht absprechen. Gegen 1.15 Uhr wählte der 21-Jährige in Regau im Bezirk Vöcklabruck den Polizeinotruf und meldete, dass sein Wagen von einem Parkplatz gestohlen worden sei. Wenig später trafen auch schon Beamte am vermeintlichen Tatort ein und begannen mit den Ermittlungen.

Bald hegten die Polizisten jedoch ernste Zweifel an den Ausführungen des vermeintlichen Opfers, woraufhin der 21-Jährige schließlich einknickte und kleinlaut zugab, den Diebstahl nur erfunden zu haben. Auch schenkte er den Beamten reinen Wein ein und erklärte, er habe sich das Geld für ein Taxi sparen und sich von der Polizei nach Hause bringen lassen wollen.

Der dreiste Schwindel kann nun strafrechtliche Folgen für den jungen Mann haben - er wird bei der Staatsanwaltschaft angezeigt.

Das könnte Sie auch interessieren
Kommentar schreiben

Liebe Leserin, lieber Leser,

die Kommentarfunktion steht Ihnen ab 6 Uhr wieder wie gewohnt zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen
das krone.at-Team

Kommentare
324

User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB).

Für den Newsletter anmelden