Mo, 11. Dezember 2017

Integration gelungen

26.07.2015 14:40

Syrer zauberte sich in Innsbruck ein neues Zuhause

Er verließ sein Land aus Angst vor Krieg, Tod und Terror: Mustafa Al-Terk (30) flüchtete vor etwa neun Monaten aus Syrien und strandete in Innsbruck. Dort wurde er zum Paradebeispiel für eine gelungene Flüchtlings-Integration. Aus einer 36 Quadratmeter-Wohnung zauberte er mit Hilfe eines Freundes eine Wohlfühloase.

"Mir ist kurzfristig eine Mieterin für meine Einzimmerwohnung in Pradl abgesprungen", erinnert sich Katharina Seidl. Die Kuratorin von Schloss Ambras hat ihre Garconniere daraufhin dem Land für einen Flüchtling mit Asylstatus angeboten. "Nicht ganz ohne innere Vorbehalte", gesteht Seidl.

Wohnung professionell saniert

Doch die Sorgen waren unbegründet: Al-Terk, der zuvor im Flüchtlingsheim Götzens untergebracht war und Mitte März einzog, entpuppte sich als wahrer Glücksgriff. "Mit einem Freund, der noch auf seinen positiven Asylbescheid wartet, renovierte Mustafa die recht abgewohnte Wohnung äußerst professionell", so die Vermieterin, die im obersten Stock des Hauses wohnt. Alte Farbe und Putz wurden von den Wänden geschlagen, neu aufgetragen, die Böden repariert und neue Steckdosen gesetzt. "Mustafa ist wohl das beste Beispiel für eine total gelungene Integration", freut sich Seidl. "Denn inzwischen ist der freundliche, zurückhaltende und hilfsbereite Mann Teil der Hausgemeinschaft und kommt mit allen sieben Parteien bestens aus."

Nachbarin teilt Schicksal

Doch es ist nicht das erste Mal, dass Seidl mit Asylwerbern positive Erfahrungen macht. Die aus einer kurdischen Region in der Türkei stammende Nuran Ekingen (44) zog vor etwa zehn Jahren im "Multi-Kulti-Haus" in Pradl ein. Heute spricht sie perfektes Deutsch, kann ein abgeschlossenes Studium vorweisen und arbeitet als Sozialarbeiterin in einer Fraueneinrichtung...

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