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22.07.2015 11:07

Drei Alpinisten in Tirol in den Tod gestürzt

Drei Todesopfer haben Bergunfälle am Dienstag in Tirol gefordert. Ein 54-jähriger Deutscher stürzte am Zahmen Kaiser mit einem ausgebrochenen Felsbrocken rund 70 Meter in die Tiefe. In St. Anton am Arlberg verunglückte ein 64-jähriger Deutscher bei einer Bergtour. In Vomp überlebte eine 69-jährige Wienerin einen Unfall auf einem Klettersteig nicht.

Die Frau war zunächst von der Lamsenjochhütte in Richtung Klettersteig "Brudertunnel" im Gemeindegebiet von Vomp (Bezirk Schwaz) gewandert. Gegen 8.30 Uhr stieg sie ohne Kletterausrüstung in den Steig ein. Im letzten Abschnitt verunglückte sie aus unbekannter Ursache. Die 69-Jährige, die von einem nachkommenden Kletterer gefunden wurde, war laut Polizei etwa acht Meter über felsiges Gelände abgestürzt und schwer verletzt liegen geblieben. Der Mann setzte sofort einen Notruf ab und leistete Erste Hilfe. Sechs Mann der Bergrettung Schwaz brachten die Frau zum Ausstieg des Klettersteiges, von wo die Verunglückte in die Innsbrucker Klinik geflogen wurde. Dort erlag sie ihren Verletzungen.

Felsbrocken ausgebrochen
Der 54-jährige Deutsche war gemeinsam mit einer Begleiterin (45) zu einer Wanderung auf den Zahmen Kaiser im Bezirk Kufstein aufgebrochen. Kurz nach 14 Uhr wollte der Urlauber auf einem Grat die nachkommende Frau vor einer schwierigen Stelle warnen. Dabei hielt er sich an einem Felsbrocken fest. Dieser brach jedoch plötzlich aus und der Deutsche stürzte in die Tiefe. Die 45-Jährige setzte sofort einen Notruf ab, für den Mann kam aber jede Hilfe zu spät. Seine Leiche wurde vom Polizeihubschrauber "Libelle" geborgen und ins Tal geflogen.

150 Meter tief gestürzt
Bei einer Bergtour in St. Anton am Arlberg (Bezirk Landeck) verunglückte ein 64-jähriger Deutscher tödlich. Der Urlauber, der gemeinsam mit einem gleichaltrigen und einem 58-jährigen Begleiter von der Konstanzerhütte über den Nordostgrat in Richtung Patteriol aufgestiegen war, rutschte nach Polizeiangaben auf einem Felsen aus und stürzte rund 150 Meter in die Tiefe. Für den Mann kam jede Hilfe zu spät, auch seine Leiche wurde vom Polizeihubschrauber geborgen.

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