Do, 14. Dezember 2017

Zeutschach

21.07.2015 16:16

Historischer Ofen geht wieder in Betrieb

Acht Jahre "Rast" sind genug: Der historische Kalkofen in Zeutschach wird am Mittwoch das erste Mal seit dem Jahr 2007 wieder angeheizt – und dann fast vier Tage durchgehend in Betrieb sein. Der durch diese uralte Technik gewonnene Kalk wird für historische Gebäude wie das Stift St. Lambrecht verwendet.

Achtung, heiß! 700 bis 1000 Grad Celsius hat es, wenn die Kalksteine aus einem nahe gelegenen Steinbruch mehr als drei Tage langsam gebrannt werden – von Mittwoch, 11 Uhr, bis in die Nacht auf Sonntag. Das Heizen – und die Brandwache – übernimmt die Freiwillige Feuerwehr Zeutschach, die natürlich durchgehend vor Ort ist.

Aus Dornröschenschlaf erweckt
"Viel Handarbeit ist notwendig", erzählt Altbürgermeister Walter Markolin. Auf seine Initiative wurde der Kalkofen, der mitten im Wald steht, 2007 nach jahrzehntelangem Dornröschenschlaf wachgeküsst. Viele Menschen halfen mit, ihn zu sanieren und somit eine mehr als 10.000 Jahre alte Technik zu bewahren.

Der gewonnene Kalk wird vom Malermeister Heinz Schnedl aus Krakau verwendet – für historische Gebäude wie das Stift St. Lambrecht oder das Schloss Farrach, aber auch für private Häuser. "Es ist ein altbewährter Baustoff, der wieder öfter gefragt ist", berichtet Schnedl.

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