Sa, 25. November 2017

Cruise-Mania

24.07.2015 10:56

„Mission: Impossible“: Wien im Hollywood-Fieber

Wien ist zwar einiges gewöhnt: Opernball, Life Ball, zuletzt der Song Contest. Doch das, was am Donnerstagabend vonstattenging, hatte auch die Hauptstadt noch nie erlebt: eine Filmpremiere à la Hollywood. Bombastisch, glamourös, mit absoluten Topstars. "Mission: Impossible - Rogue Nation" feierte seine Erstaufführung in der Wiener Staatsoper. Möglich gemacht hat dies Tom Cruise, der sich während der Dreharbeiten 2014 in die Stadt verliebte und diese seit Dienstagabend zum Brodeln brachte. Hier finden Sie alle Infos, die Bilder und die Videos zum Mega-Event!

Wenige Stunden vor der Weltpremiere von "Mission: Impossible - Rogue Nation" wuselte es in der und rund um die Wiener Staatsoper. Leger in schwarzem Shirt, Jeans und mit charakteristischer Pilotenbrille präsentierte sich Tom Cruise gemeinsam mit Co-Star Simon Pegg bereits um 16.30 Uhr und damit rund eineinhalb Stunden früher als offiziell angekündigt am roten Teppich vor der Oper.

Rund 4.000 Fans in der eigens eingerichteten Fanzone sowie zahlreiche weitere Schaulustige hinter den Absperrgittern warteten da schon teils stundenlang in der prallen Sonne, um sich in vorderster Reihe Autogramme und Fotos von dem Hollywoodstar zu sichern.

Dem Aufruf von Moderator Steven Gätjen, "zu trampeln, zu schreien und zu kreischen", kamen sie alle nur zu gerne nach.

Der straffe Zeitplan, der den Filmbeginn in der Oper für rund 1.000 geladene Gäste um 19 Uhr vorsah, konnte ob des großen Andrangs allerdings nicht eingehalten werden: Schließlich gab es von Anfang an bei Cruise, der sich stets als Hollywoodstar zum Anfassen präsentiert, kaum ein Vorankommen vorbei an der begeisterten Menge, derart viele Autogramme gab es zu schreiben und Selfies zu schießen. Unter anderem auch mit Polit-Prominenz aus Österreich:

Bei der Premiere von "Oblivion" im Gartenbaukino 2013 sei er gefragt worden, ob er einmal in Wien drehen möchte, erklärte Cruise dann im Interview am Red Carpet. "Glücklicherweise hatte Chris (McQuarrie, Regisseur, Anm.) dann die Idee einer Szene im Opernhaus, und die Wiener Staatsoper war so großzügig, uns hier drehen zu lassen. Ich hätte nie gedacht, dass das möglich sein wird. Als uns dann auch noch angeboten wurde, die Premiere hier auszurichten, konnten wir das gar nicht ausschlagen. Ich war noch nie auf einer Premiere in einer Stadt, in der wir zuvor auch gedreht haben."

Cruise schrieb am Mittwoch fleißig Autogramme
Bereits am Mittwoch hatte Cruise aus Anlass der Weltpremiere seines neuesten Action-Knallers in Wien Hof gehalten. Im edlen Ambiente des Schlosses Belvedere gab der Schauspieler am Vormittag Interviews und fand es dort "einfach großartig". Zu Mittag speiste er im Haas-Haus in der Wiener Innenstadt und gab danach zahlreichen Fans Autogramme. Cool: Die 35-Grad-Hitze in der Hauptstadt ließ sich Cruise im blauen Hemd nicht anmerken. Am Abend speiste der Star zusammen mit Regisseur Christopher McQuarrie und Kollegin Rebecca Ferguson im Palais Coburg.

Cruise war am Dienstagabend im Privatjet von London gekommen und verbrachte die Nacht im Ritz-Carlton, wo er schon während der Dreharbeiten im Vorjahr residiert hatte. Das Wien-Programm des Stars war seit Dienstag dicht: Interviews, Sightseeing und natürlich auch Fitnesstraining (angeblich wurde er am Dienstagabend im Fitnessklub John Harris gesehen). Zwischendurch nahm sich der Schauspieler sehr viel Zeit für seine österreichischen Fans.

Riesenaufwand für Umbau der Oper
In der Staatsoper selbst wurde tagelang gearbeitet: der rote Teppich, der sich über eine extra errichtete sechs Meter hohe Brücke zog, riesige Screens neben dem Haupteingang, auf denen die Interviews mit den Stars übertragen wurden. Die Ringstraße war wegen der Premiere bis Freitagfrüh großräumig gesperrt.

krone.tv hat am Dienstag für Sie bei den Aufbauarbeiten vorbeigeschaut:

Die gigantische IMAX-Leinwand, die sich über die gesamte Bühnenbreite und -höhe zieht, verwandelte die Staatsoper in den größten Kinosaal Europas.

Dreharbeiten in Oper und U2
Gedreht wurde im Sommer des Vorjahres an verschiedenen Schauplätzen in Wien. Neben den viel beachteten Szenen in der Staatsoper standen die Stars auch in der U2-Starion Schottenring vor der Kamera:

Stuntfan Tom Cruise ließ es sich auch in Wien nicht nehmen, gefährliche Szenen selbst zu drehen:


Im Kino zu sehen ist der "österreichische" Streifen ab dem 6. August. krone.at hat ihn sich für Sie bereits angeschaut. Hier geht's zur Filmkritik!

Fehler im Trailer: U-Bahnen verwechselt
Lustiges Detail für Filmenthusiasten, die gerne Anschlussfehler entdecken: Im ersten, schon im März veröffentlichten, Trailer ist eine Szene zu sehen, in der Darsteller Simon Pegg in der U2-Station Schottenring ein Kuvert übergeben wird. Dabei sieht man ihn einmal neben einer modernen und im Gegenschuss neben einer Silberpfeil-U-Bahn-Garnitur. Im Film soll dieses kleine Hoppala allerdings beseitigt worden sein. Den Anschlussfehler können Sie sich hier ansehen:

Noch mehr Action gibt es im letzten Trailer zu sehen:

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