Mo, 20. November 2017

Chaos am Flughafen

21.07.2015 11:29

Terrorverdacht: Zoll zerstörte Gaming-Motherboard

Wenn es um Gaming-Motherboards geht, geben sich die Hersteller experimentierfreudig. Bunte Kühlkörper, grelle Farben und anderer Zierrat sind nicht unüblich und bei der Zielgruppe beliebt. Ein Kühlkörper in Pistolenform, wie ihn Gigabyte beim Spieler-Mainboard G1.Assassin 2 verbaut hat, hat nun allerdings ziemliches Chaos ausgelöst – weil der Besitzer seinen Rechner im Flugzeug mitnehmen wollte und die Mitarbeiter des Zolls die Waffe für echt hielten.

Gewagte Kühlkörper sind für Gamer schön und gut – schließlich will man das Mainboard unter Umständen ja durch das Seitenfenster des Gaming-Boliden präsentieren. Ein Kühlkörper in Waffenform ist allerdings eine schlechte Idee – zumindest, wenn der Rechner per Flugzeug reist. Diese Erfahrung hat nun ein Nutzer des Online-Forums Reddit bei einer Reise nach Neuseeland machen müssen.

Zöllner zerstörten PCIe-Ports
Er berichtet, dass die Zöllner seinen Rechner nach dem Durchleuchten bei der Suche nach der darin vermuteten Waffe nicht gerade mit Samthandschuhen angefasst haben. Die PCI-Express-Ports, die zwei Grafikkarten im SLI-Verbund beherbergt hatten, wurden bei der Suchaktion zerstört und auch den beiden Grafikkarten kann der unsachgemäße Ausbau nicht gerade gut getan haben. Der angerichtete Schaden dürfte beträchtlich sein.

Der Fall zeigt, dass sich Mainboard-Hersteller genau überlegen sollten, welche Form die Kühlkörper auf ihren Platinen haben. Gigabyte wollte mit dem Pistolenkühler offenbar Shooter-Fans ansprechen und hielt ihn für eine attraktive Designentscheidung für diese Zielgruppe. Dass der metallene Kühler beim Durchleuchten eines Rechners am Flughafen aber tatsächlich wie eine Pistole aussieht und das Sicherheitspersonal auf den Plan rufen könnte, hat man beim Designen des G1.Assassin 2 aber nicht bedacht.

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