Mi, 22. November 2017

Moderne Technik

17.07.2015 09:04

Nach Vogelmorden: Kameras im Tierpark Buchenberg

Die Jagd auf die Tierquäler in Buchenberg in Niederösterreich geht weiter. Die Verantwortlichen setzen auf modernste Technologie in natürlicher Umgebung. Damit sollen die herzlosen Übergriffe auf die hilflosen Geschöpfe nach drei Blutattacken auf zwei Störche und einen Graureiher mit zwei toten Tieren endlich ein Ende haben.

Storch "Rudi" mit Steinen brutal erschlagen, Graureiher "Ivan" mit einem Herzstich eiskalt ermordet und Storchendame "Susi" schwer verletzt – um weitere Attacken gegen seine Tiere zu verhindern, setzt Andreas Plachy, der Chef des Tierparks in Buchenberg in Niederösterreich, jetzt auf Überwachung.

Überwachungskameras und Patrouillen
"Wir haben uns entschieden, an den neuralgischen Punkten in den Tiergehegen Überwachungskameras zu installieren. Zudem werden unsere Mitarbeiter vor allem nach Betriebsschluss am Abend noch mehr kontrollieren und auf Patrouille gehen", so Plachy.

Täter aus Umfeld des Storchen-Quälers?
Wie berichtet, war Anfang März Storch Rudi zu Tode gequält worden. Ein mutmaßlicher Täter wurde von der Polizei rasch ausgeforscht, aus dessen Umfeld vermutet Plachy auch die akutellen Tierhasser. Die Polizei ist schon wieder eingeschaltet. Doch der Übeltäter im Fall Rudi ist für die Beamten derzeit nicht greif- und befragbar. Er weilt auf Heimaturlaub im Kosovo.

Storchen-Dame erholt sich langsam
Beim aktuellen Fall wurde Graureiher Rudi mit einem gezielten Stich mitten ins kleine Herz ermordet und auch Storch Susi brutal attackiert. Die gute Nachricht: "Dem Storch geht es zum Glück schon wieder besser, jeden Tag müssen ihre Wunden aber mit Salbe versorgt werden", berichtet Plachy.

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