Mo, 20. November 2017

Gemeinsame Klage

15.07.2015 17:46

Heta: Elf Gläubiger fordern eine Milliarde Euro

Ein Konsortium aus elf Heta-Gläubigern unter Führung der deutschen Dexia-Kommunalbank hat am Mittwoch die Hypo-Bad-Bank Heta geklagt. Es werden Forderungen von rund einer Milliarde Euro eingeklagt, die Klage wurde beim Landesgericht Frankfurt eingereicht. Einem Sprecher der Heta zufolge "ist uns bislang keine entsprechende Klage zugegangen".

Zuvor hieß es laut Dexia, dass die in dem Pool organisierten Gläubiger - Banken, insbesondere Pfandbriefbanken, Versicherer, Asset Manager sowie öffentliche Unternehmungen - Anleihen und Schuldscheindarlehen in einem Gesamtvolumen von rund einer Milliarde Euro halten, die die ehemalige Hypo Alpe Adria in den Jahren 2002 bis 2007 ausgegeben hat.

Neben der Heta haben für die Forderungen der Gläubiger das Land Kärnten und die Kärntner Landesholding aufgrund einer gesetzlichen Haftungsübernahme einzustehen.

Gemeinsame Klage zeichnete sich bereits ab
Dass sich die Gläubiger zu einem Pool zusammengetan haben, kommt für die Verantwortlichen in Österreich nicht völlig überraschend. Die Gläubiger haben bereits gemeinsam die Verteidigung ihrer Rechte in Österreich im Widerspruchsverfahren gegen das von der Finanzmarktaufsicht erlassene Heta-Schuldenmoratorium veranlasst.

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