Mo, 18. Dezember 2017

Militär-Stützpunkt

15.07.2015 11:14

Gurgiser: "Vomp ist noch lange nicht verloren!"

"Mit seinen mehr als skurrilen Vorschlägen versucht der Herr ,Fluchtminister Klug’ den Katastrophenschutz in Tirol nun endgültig ins Lächerliche zu ziehen", ärgert sich Gurgiser über die aktuellen Pläne. Er hat bereits 2500 Unterschriften gegen die Sparpläne gesammelt. Eine Bürgerversammlung wird immer wahrscheinlicher.

"Die Schlacht um den Hubschrauber-Stützpunkt Vomp ist auch nach den lächerlichen Vorschlägen des systemelastischen Fluchtministers noch lange nicht entscheiden!" Davon ist "Bürgerpolitiker" Fritz Gurgiser überzeugt. Während die Politik – so scheint es zumindest – bereits den Kopf resignierend in den Sand gesteckt hat, denkt der Unterländer noch lange nicht ans Aufgeben. Ganz im Gegenteil: Die von ihm und seinen Mitstreitern ins Leben gerufene Unterschriftenaktion haben bereits 2500 Personen unterschrieben. "Wenn es um die Sicherheit geht, hat die ,Hetz’ ein Ende. Hier müssen wir in einem gemeinsamen Schulterschluss gegen die ,sparwütigen’ Militärs und Politiker auftreten", sagt Gurgiser zur "Krone".
Der "Krone" verriet Minister Gerald Klug seine Pläne für die Hubschrauberflotte. Vomp will er mit Jahresende schließen. Gleichzeitig versichert er, dass sich die Tiroler im Katastrophenfall weiter auf das Heer verlassen können. Zumal die Hubschrauber binnen zwei Stunden vor Ort sein und überall landen könnten – etwa auf jedem Fußballplatz.

"Soll der Platzwart den Hubschrauber einweisen?"

Darüber kann Gurgiser nur den Kopf schütteln: "Wie stellt sich das der Minister in der Praxis vor? Sollen Platzwarte und Parkplatzwärter als Einweiser, Kantinenbetreiber als Betanker und Mechaniker, die gerade nichts zu tun haben und in der Nähe einer Katastrophe sind, die Wartung übernehmen? Und das meine ich nicht polemisch, sondern todernts!"
Gurgiser fordert, dass Klug endlich seinem öffentlichen Auftrag nachkommt und sich von diesem "Sicherheits-Kahlschlag" rasch verabschiedet: "Auch Landtag, Landesregierung und die Gemeinden müssen sich nun auf die Hinterbeine stellen!" Eine Bürgerversammlung in Vomp wird immer wahrscheinlicher!

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