Sa, 16. Dezember 2017

"Krone"-Ombudsfrau

13.07.2015 13:02

Stolperfalle bei Stornoschutz für Wanderreise

Gut versichert wähnte sich eine Burgenländerin bei der Stornierung einer Reise dank Kreditkartenschutz. Bis die Ablehnung der Versicherung kam. Mit der Begründung, dass es sich bei der geplanten Wanderreise ins Salzkammergut nicht um eine Pauschalreise gehandelt habe. Was der Veranstalter wiederum ganz anders sieht.

Drei Tage vor dem geplanten Wanderurlaub am Wolfgangsee hat sich Leserin Ilse B. ausgerechnet am Fuß verletzt. Ein Tragen der Wanderschuhe wurde aufgrund der Schwellung unmöglich. Deshalb musste die Burgenländerin die Reise stornieren und meldete dies samt ärztlicher Befunde der Versicherung: "Da ich eine Kreditkarte mit Stornoschutz habe, bat ich um Refundierung der Stornokosten von immerhin 475 Euro."

Die Wiener Städtische hat diese Forderung aber prompt abgelehnt und dies auch der Ombudsfrau bestätigt. Die Reisestornoversicherung umfasse nur Pauschalreisen, bei denen die Buchung der Unterkunft und die Anreise mit einem öffentlichen Verkehrsmittel wie Flugzeug, Bahn oder Bus erfolgt. Da Frau B. aber selbst mit dem Pkw anreisen wollte, schaut sie nun durch die Finger. Auch wenn der Reiseveranstalter das anders sieht. Laut Eurotours handle es sich sehr wohl um eine Pauschalreise, da die Kundin nicht nur das Hotel mit Halbpension sondern auch ein E-Bike für den Aufenthalt dazu gebucht habe. Da die Burgenländerin aber die Reiseschutzversicherung des Veranstalters abgelehnt hat, kann auch der nicht helfen...

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