Do, 14. Dezember 2017

Wimbledon

12.07.2015 20:05

Alex Peya mit Babos im Mixed-Finale chancenlos

Alexander Peya ist es an der Seite seiner ungarischen Partnerin Timea Babos nicht gelungen, es seinem Freund Jürgen Melzer gleichzutun. Vier Jahre nach Melzers Mixed-Erfolg in Wimbledon mit seiner späteren Frau Iveta Benesova mussten sich Peya/Babos am Sonntag im Endspiel glatt beugen. Leander Paes und Martina Hingis waren beim 6:1,6:1 in nur 40 Minuten einfach zu stark.

Im Anschluss an das Endspiel verriet Peya, dass er sich derzeit mit einem angeschlagenen Knie herumschlägt und dieses vor dem Davis Cup in Kitzbühel noch genauer untersuchen lassen möchte. "Es ist eine Entzündung, ich weiß nicht wie schlimm das ist", erklärte Peya, der dies auch auf das intensive Programm der vergangenen Monate zurückführt. "Ich muss schauen, was genau ist, und ob es für den Davis Cup reicht."

Knieprobleme: Peya für Davis Cup fraglich
Ein MRI soll ihm Aufschluss geben. Das Knie macht ihm schon die vergangenen zehn Tage Probleme. Auf Rasen merke man es nicht so, aber auf Sand sei das anders. "Wenn ich nicht hundertprozentig fit bin, würde ich nicht helfen", sagte Peya.

Peya wäre für das Doppel beim Davis Cup in Kitzbühel, wo Österreich von Freitag bis Sonntag die Niederlande empfängt, am Samstag Fixstarter. Von den Gegnern kommt übrigens Jean-Julien Rojer als frisch gebackener Wimbledon-Sieger nach Tirol. Er hatte im Doppel am Samstag mit Horia Tecau (ROM) triumphiert. Der Sieger des Länderkampfs spielt vom 18. bis 20. September um den Wiederaufstieg in die Weltgruppe.

Peya: "Wir hatten einfach keine Chance"
Das doch sehr glatt verlorene Finale nahm Peya eher nüchtern zur Kenntnis. "Ich kann jetzt nicht sauer sein. Wir hatten einfach keine Chance. Die haben keinen Fehler gemacht und Martina volliert besser als 80 Prozent der Männer wahrscheinlich", zollte der 35-jährige Wiener Hingis Respekt. "Es waren trotzdem zwei super Wochen für mich." Und schließlich sei auch die Trophäe für das Finale ein besondere, "weil man da Wimbledon draufstehen hat. Das zählt halt etwas im Tennis."

Die 34-jährige Hingis, die sich schon am Samstag mit der Inderin Sania Mirza ihren insgesamt zehnten Doppel-Major-Triumph gesichert hatte, schlug mit Mirzas Landsmann Paes am Sonntag also neuerlich zu und hat aus beiden Triumphen immerhin 190.000 Pfund (263.596 Euro) lukriert. Es der dritte Mixed-Erfolg für Hingis. Peya/Babos teilten sich einen Scheck in Höhe von 50.000 Pfund (69.367,37 Euro).

Hingis darf sich nach zwei Grand-Slam-Titeln über ihren x-ten Tennis-Frühling freuen. "Das kommt mir vor wie aus einem anderen Leben", sagte die Schweizerin. Mit 22 hatte sie schon einmal aufgehört. 2006 kehrte sie zurück, beendete aber nach einem positiven Kokain-Test Ende 2007 ein zweites Mal ihre Karriere. 2013 dann Comeback Nummer zwei. Hingis versuchte sich auch als Trainerin und Doppelpartnerin der Deutschen Sabine Lisicki, spielte zuletzt sogar Einzel im Fed Cup. Schon vor Wimbledon hatte sie im Doppel in diesem Jahr vier WTA-Titel geholt.

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