Fr, 20. Oktober 2017

Alpindrama in Sbg

12.07.2015 19:33

Bergretter stürzt 200 Meter tief in den Tod

Ein 44-jähriger Bergretter ist am Sonntagvormittag in Salzburg rund 200 Meter tief in den Tod gestürzt. Beim Aufstieg am Kasereck bei Göriach sei ein Stein, auf dem der Mann stand, ausgebrochen, erklärte der Lungauer Bezirksstellenleiter der Bergrettung, Balthasar Laireiter. Der Alpinist dürfte auf der Stelle tot gewesen sein.

Der 44-jährige Lungauer war mit zwei Bekannten in einem steilen Felsstück unterhalb des Gipfels des 2.740 Meter hohen Kasereck geklettert. Die beiden Begleiter verständigten nach dem Unfall sofort die Einsatzkräfte.

Die Bergung gestaltete sich schwierig, schilderte Laireiter. Der Rettungshubschrauber Martin 1 konnte nicht eingesetzt werden, da er nicht wendig genug war, auch der Polizeihubschrauber Libelle Salzburg konnte aufgrund des Windes keine Seilbergung durchführen.

Erst der aus Klagenfurt angeforderte Hubschrauber des Innenministeriums habe den Toten und seine zwei Begleiter von der schwer zugänglichen Unglücksstelle bergen können. Neben den drei Hubschraubern waren auch zwölf Mann der Bergrettung Tamsweg und Mauterndorf im Einsatz.

Das könnte Sie auch interessieren
Kommentar schreiben

Sie haben einen themenrelevanten Kommentar? Dann schreiben Sie hier Ihr Storyposting! Sie möchten mit anderen Usern Meinungen austauschen oder länger über ein Thema oder eine Story diskutieren? Dafür steht Ihnen jederzeit unser krone.at-Forum, eines der größten Internetforen Österreichs, zur Verfügung. Sowohl im Forum als auch bei Storypostings bitten wir Sie, unsere AGB und die Netiquette einzuhalten!
Diese Kommentarfunktion wird prä-moderiert. Eingehende Beiträge werden zunächst geprüft und anschließend veröffentlicht.

Kommentar schreiben
500 Zeichen frei
Kommentare
324

User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB).