So, 21. Jänner 2018

Bewölkt

25.04.2006 15:58

Wolke aus dem Reagenzglas

Der weltweit größte Wolkensimulator hat am Dienstag am Leipziger Leibniz-Institut für Troposphärenforschung seine erste künstliche Wolke erzeugt. Die Wissenschaftler versprechen sich vom Leipzig Aerosol Cloud Interaction Simulator (LACIS) neue Erkenntnisse zur Entstehung von Wolken und darüber, wie sie das Klima beeinflussen.

Das könnte unter anderem die Wettervorhersage verbessern, wie das deutsche Bundesforschungsministerium betonte. Der Bund hat das drei Millionen Euro teure Projekt zur Hälfte finanziert. Der Rest kam vom Land Sachsen.

Der Simulator besteht aus einem 16 Meter hohen Turm, der wie eine riesige Thermoskanne ein 8 Meter hohes und nur 3 Millimeter dünnes Doppelrohr ummantelt. In dem Herzstück des Simulators werden durch die Verbindung von Wassertropfen mit Staubpartikeln kontrollierbare Wolken geschaffen.

Das könnte Sie auch interessieren
Kommentar schreiben

Liebe Leserin, lieber Leser,

die Kommentarfunktion steht Ihnen ab 6 Uhr wieder wie gewohnt zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen
das krone.at-Team

Kommentare
324

User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB).

Für den Newsletter anmelden