Mo, 11. Dezember 2017

Fund von Elektriker

10.07.2015 10:37

Drogen-Bunker an den raffiniertesten Orten

Kopfschüttelnd stieß kürzlich ein Elektriker in einem Haus in der Innsbrucker Adamgasse auf einen "Drogen-Bunker" - in einer Steckdose! Am Mittwoch fand eine Ladenbetreiberin im Innenhof des Hauses ebenfalls Cannabis. Daraufhin folgte eine Razzia der Polizei, bei der ein weiteres raffiniertes Versteck der Szene aufflog.

Die Suchtgifthändler holen ihren Nachschub häufig aus "Drogen-Bunkern", die quer durch die Stadt verteilt sein können. Deshalb haben sie meist nur geringste Mengen bei sich, das Risiko bei Kontrollen ist geringer.

83-Jährige brachte Cannabis zur Polizei
In einem Haus in der Adamgasse stieß kürzlich ein Elektriker auf ein besonders gut getarntes Versteck – eine Abzweigdose der Elektroinstallation! "Es ist kaum nachzuvollziehen, wer die Drogen dort versteckte, denn das Stiegenhaus ist wegen einer Arztpraxis im ersten Stock relativ frei zugänglich. Eine 83-jährige Bewohnerin brachte die Drogen dann zur Polizei", schilderte eine ansässige Ladenbetreiberin der "Krone".

Diese Frau war es auch, die am Mittwoch im Innenhof des selben Gebäudekomplexes ein weiteres Drogen-Paket (36 Gramm Cannabisharz) vorfand.

Auch Markise als Versteck
Daraufhin startete die Polizei mit Suchhunde-Hilfe eine Razzia in der Umgebung: Resultat: In der Markise eines leer stehenden Geschäfts wurde eine weitere Cannabis-Packung (erneut 36 Gramm) gefunden. Für Innsbrucks Stadtpolizeikommandant Kirchler war es eine Routineaktion, denn die Aushebung von "Drogen-Bunkern" ist fast Alltag.

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