Mo, 18. Dezember 2017

Hagelunwetter:

09.07.2015 17:10

Sturm sorgte für Millionen-Schaden

Autos und Häuser wurden demoliert, die Ernte vernichtet: Das heftige Unwetter verursachte nicht nur einen Schaden in Millionenhöhe, es gab zudem unzählige Verletzte. Die "Krone"-Leser schickten der Redaktion einige Videos, die das Ausmaß der Katastrophe verdeutlichen.

Die Menschen in den betroffenen Gebieten haben am Donnerstag begonnen, das Chaos zu beseitigen. Die ärgsten Schäden gibt es im Raum Villach. „In Feistritz/Gail weisen etwa 200 Gebäude Schäden auf“, erklärt der stellvertretende Bezirkshauptmann Harald Rossbacher.

Auch der Ort Landskron war stark betroffen. (Video: M. Wernegger)

Dächer und Fassaden sehen aus wie in einem Kriegsgebiet. Die Feuerwehr entfernte lose Ziegel und deckte die kaputten Dächer provisorisch mit Planen ab. „Autos und das Haus – alles ist kaputt. Es sieht schrecklich aus!“, schildert Brigitte Druml.

Die Straßen in Villach waren völlig überflutet. (Videos: A. Stastny)

Der Kindergarten muss geschlossen bleiben. „Ein großer Dank geht an die vielen freiwilligen und unermüdlichen Helfer“, so Bürgermeister Dieter Mörtl.

Wasser- und Hagelmassen vermischten sich in Villach zu einem regelrechten Wildbach.

Enorm sind die Schäden in Villach: Die Feuerwehren sowie sämtliche verfügbare Magistratsmitarbeiter standen im Dauereinsatz, um umgestürzte Bäume zu beseitigen, Dächer zu sichern, Straßen und Gehwege zu säubern. Die AK-Bibliothek musste wegen eines Wassereinbruchs schließen. Die Berufsschule stand unter Wasser, kann aber heute zur Zeugnisverteilung öffnen. „Danach werden die Schäden repariert“, erklärt Direktor Walter Werner.

Sturmböen im Villacher Technologiepark. (Video: L. Stromberger)

Im LKH mussten 27 Menschen behandelt werden, die beim Unwetter verletzt worden waren. Die Stadt hat eine Hotline (04242/205 5555) eingerichtet.

In der Landwirtschaft muss zum Teil mit Totalausfällen gerechnet werden. Glashäuser der Gärtnereien wurden demoliert. 150 Kelag-Monteure mussten die Stromversorgung für 15.000 Haushalte wiederherstellen.

Bilder und alle Informationen zu dem verheerenden Unwetter in Kärnten gibt es in der Freitagsausgabe der „Kärntner Krone“.

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