Sa, 18. November 2017

„Nicht tolerierbar“

09.07.2015 16:16

Kaninchen geschlachtet: Lehrer sieht Fehler ein

Jener AHS-Lehrer, der am Gymnasium Horn vor Schülern Kaninchen geschlachtet hatte, hat seinen Fehler offenbar eingesehen. Er war am Donnerstag beim Landesschulrat vorgeladen und habe dabei auch die Vorwürfe bestätigt, sagte Präsident Hermann Helm. "Wenn es so ist, wie es mir geschildert wurde, ist es nicht tolerierbar", war Helm schon vergangene Woche sehr deutlich.

Der Fall hatte wenige Tage vor Ferienbeginn für einige Aufregung an dem Waldviertler Gymnasium gesorgt. Von dem Vertragslehrer wurde seitens des Landesschulrates eine Sachverhaltsdarstellung eingefordert. Am Donnerstag musste der Pädagoge auch persönlich Stellung nehmen.

Was weitere Schritte angehe, wolle der Landesschulrat zunächst die Vorgehensweise der Staatsanwaltschaft abwarten, der eine Sachverhaltsdarstellung vorliege, sagte Helm. Er sei überzeugt, noch vor Beginn des kommenden Schuljahres eine diesbezügliche Mitteilung der Anklagebehörde zu erhalten.

Vor den Augen der Kinder soll der für fragwürdige Methoden bekannte Biologielehrer die beiden Kaninchen getötet und seziert haben. Schüler informierten die Direktion des Gymnasiums, eine Welle der Empörung bei den Schülern und ihren Eltern war die Folge.

Das könnte Sie auch interessieren
Kommentar schreiben

Sie haben einen themenrelevanten Kommentar? Dann schreiben Sie hier Ihr Storyposting! Sie möchten mit anderen Usern Meinungen austauschen oder länger über ein Thema oder eine Story diskutieren? Dafür steht Ihnen jederzeit unser krone.at-Forum, eines der größten Internetforen Österreichs, zur Verfügung. Sowohl im Forum als auch bei Storypostings bitten wir Sie, unsere AGB und die Netiquette einzuhalten!
Diese Kommentarfunktion wird prä-moderiert. Eingehende Beiträge werden zunächst geprüft und anschließend veröffentlicht.

Kommentar schreiben
500 Zeichen frei
Kommentare
324

User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB).