Sa, 25. November 2017

Schwanger im Sommer

24.07.2015 09:42

Wie Sie mit Babybauch gut durch die Hitze kommen

Egal ob in der Frühschwangerschaft oder schon nahe zum Geburtstermin: Die sommerliche Hitze kann einer werdenden Mami ganz schön zusetzen. Wie Sie sich Erleichterung verschaffen und worauf Sie jetzt besonders aufpassen sollten, erfahren Sie hier.

Die Sonne genießen?
Es gibt als Schwangere keinen Grund, die Sonne zu meiden. Allerdings sollten Sie ein paar Schutzmaßnahmen ergreifen: Ihre Haut verhält sich in der Schwangerschaft anders, sodass sich Pigmentstörungen, die sogenannten Mutterflecken, entwickeln können. Cremen Sie sich daher immer gut ein, mindestens Lichtschutzfaktor 30, eher mehr. Sonne ist grundsätzlich gut für Sie, da die Vitamin-D-Produktion angeregt wird, was Ihr Kind für sein Wachstum braucht. Außerdem hebt die Sonne die Stimmung.

Meiden Sie die pralle Mittagshitze, da dies für Ihren Kreislauf eine große Belastung werden kann. Versuchen Sie, noch mehr zu trinken als gewöhnlich, auch wenn Sie dann (noch) öfter die Toilette aufsuchen müssen. Es ist wichtig, dass der Flüssigkeitshaushalt in Ihrem Körper passt, damit der Nährstofftransport zu Ihrem Kind gewährleistet ist. Sonst merken Sie, dass Sie schnell schwindlig werden. Trinken Sie stilles Wasser oder Tee (am besten Früchtetee oder unbedenkliche Kräutertees), idealerweise mit einem Schuss Zitrone versetzt. Das kühlt und liefert ganz nebenbei wichtiges Vitamin C.

Unterwegs bei Hitze
Hitze kann für schwangere Frauen und ihr Baby problematisch werden, wenn der Körper überhitzt. Es ist daher wichtig, gerade unterwegs immer für einen Temperaturausgleich zu sorgen. Denn der Weg in die Arbeit oder zum Einkaufen kann zu einer großen Belastung werden, vor allem wenn man in öffentlichen Verkehrsmitteln oder in der prallen Sonne auf der Straße unterwegs sein muss. Achten Sie auf luftige, weite Kleidung, die Sie nicht einengt, und wirklich bequeme Schuhe. Die Schuhe sollten nach Möglichkeit eine halbe Nummer größer sein als vor Ihrer Schwangerschaft, damit Ihre Füße auch in einem vielleicht geschwollenen Zustand gut Platz haben. Nehmen Sie immer eine kleine Flasche gut gekühltes Wasser mit und nach Möglichkeit auch einen kleinen Kühlbeutel, mit dem Sie Ihre Schläfen und Handgelenke auch unterwegs kühlen können.

Wenn die Gerüche in öffentlichen Verkehrsmitteln für Sie zu viel werden - was gerade am Anfang der Schwangerschaft der Fall sein kann -, nehmen Sie immer ein kleines Fläschchen mit einem für Sie gutriechenden Parfüm, Hautöl oder eine Handcreme mit. Geben Sie sich ein wenig davon auf ein Taschentuch, damit Sie es sich vor die Nase halten können. Die Übelkeit sollte sich dann rasch legen.

Generell ist wichtig, dass Sie auf die Signale Ihres Körpers hören. Bei Schwindel und Müdigkeit gönnen Sie sich eine Pause und sagen Sie Aktivitäten ab, die Sie zu sehr anstrengen würden. Lagern Sie Ihre Beine immer wieder hoch, damit sich möglichst wenig Wasser einlagern kann. Beim Sitzen sollten Sie darauf verzichten, die Beine übereinander zu schlagen, damit das Blut gut zirkulieren kann. Duschen Sie immer wieder mit kaltem Wasser, aber lassen Sie die Finger von Entwässerungstees – das wäre kontraproduktiv. Im Gegenteil sollten Sie viel trinken, da das kurioserweise Wassereinlagerungen zu verringern hilft.

Essen
Nehmen Sie nach Möglichkeit eher sechs kleine Mahlzeiten zu sich als drei große. Das hilft gerade zu Beginn der Schwangerschaft, dass die Übelkeit nicht so stark wird. Greifen Sie zu Obst und Gemüse, achten Sie aber besonders auf die Qualität und Frische aller Produkte, da im Hochsommer auch Bakterien Hochsaison haben. Und auch wenn es schwerfällt: Den Eisgenuss - zumindest von Milcheis - sollte man im Eissalon einschränken: Salmonellengefahr. Reines Fruchteis ist unbedenklich, da es kein Ei enthält. Auch gekaufte Eissorten aus dem Tiefkühlregal sind im Normalfall in Ordnung.

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