Mi, 13. Dezember 2017

Turnier in Wimbledon

06.07.2015 22:36

Serena Williams im "Sister Act" gegen Venus weiter

Der 26. "Sister Act" zwischen Serena und Venus Williams ist am "Manic Monday" in Wimbledon zur einseitigen Angelegenheit geworden. Die 33-jährige Weltranglisten-Erste Serena war gegen ihre 15 Monate ältere Schwester beim 6:4, 6:3 ungefährdet, nach nur 67 Minuten hatte sie den 15. Sieg in diesem Duell in der Tasche. "Es ist nie einfach, gegen Venus zu spielen", gestand Serena, die das freilich auch aus Respekt vor der Leistungsfähigkeit der wie sie fünffachen Wimbledon-Siegerin sagte. Es sei auch schwer, sich über so einen Sieg zu freuen, denn schließlich sei ihre Schwester auch ihre "beste Freundin".

Und natürlich ist sich auch Serena bewusst, dass es derartige Familien-Duelle auf Grand-Slam-Niveau nicht mehr so oft geben könnte. "Ich habe mir gedacht: 'Wow, ich bin 33, sie ist 35. Ich weiß nicht, wie viele solche Momente wir noch erleben werden.' Ich habe diesen Moment genossen, das ist Wimbledon." Seitdem sie acht Jahre alt gewesen seien, hätten die Schwestern von dieser Bühne geträumt. Mit zehn Assen und 36 Winnern war Serena Williams die klare Dominatorin auf dem Platz. "Ich habe heute sehr gut aufgeschlagen und war sehr konstant." Kein Vergleich zur Runde davor, als sie gegen die Britin Heather Watson schon zwei Punkte vor dem Aus gestanden war.

US-Ladies in Wimbledon weiter bärenstark
Ebenfalls sicher ins Viertelfinale eingezogen ist mit Maria Scharapowa die Nummer 4 des Turniers. Die Russin besiegte die Kasachin Sarina Dijas mit 6:4,6:4. Neben Serena Williams schafften es noch zwei weitere US-Amerikanerinnen in die Runde der letzten acht. Madison Keys bezwang die Weißrussin Olga Goworzowa nach Startschwierigkeiten mit 3:6, 6:4, 6:1 und Coco Vandeweghe qualifizierte sich überhaupt erstmals in ihrer Karriere für ein Major-Viertelfinale. Die 23-jährige New Yorkerin überraschte die als Nummer 6 gesetzte Tschechin und French-Open-Finalistin Lucie Safarova mit einem 7:6(1),7:6(4)-Erfolg.

Ebenfalls im Viertelfinale landete später am Tag die Spanierin Garbine Muguruza. Die 21-Jährige setzte sich gegen die frühere Weltranglisten-Erste Caroline Wozniacki aus Dänemark 6:4, 6:4 durch. Muguruza hatte bereits zuvor die Weltranglisten-Zehnte Angelique Kerber aus Deutschland eliminiert. Im Viertelfinale am Dienstag stehen einander die Weltranglisten-Erste Serena Williams (USA-1) und die frühere Nummer eins Viktoria Asarenka (BLR-23), Maria Scharapowa (RUS-4) und Coco Vandeweghe (USA), Muguruza (ESP-20) und Timea Bacsinszky (SUI-15) sowie Madison Keys (USA-21) und Agnieszka Radwanska (POL-13) gegenüber.

Gasquet und Pospisil als erste Herren im Viertelfinale
Bei den Herren zogen Richard Gasquet und Vasek Pospisil am Achtelfinal-Montag als erste Herren ins Viertelfinale des dritten Grand-Slam-Turniers des Jahres ein. Der als Nummer 21 gesetzte Franzose rang den aufstrebenden Australier Nick Kyrgios, der sich allerdings einige Zeit mit eigenen Mätzchen und Unkonzentriertheiten selbst aus dem Spiel brachte, in vier Sätzen nieder. Gasquet ging letztlich als 7:5-6:1-6:7(7)-7:6(6)-Sieger vom Platz. Pospisil fightete den Serben Viktor Troicki nach 0:2-Satzrückstand noch mit 4:6, 6:7(4), 6:4, 6:3, 6:3 nieder.

Federer, Wawrinka und Murray weiter – "Nole" noch nicht
Titelverteidiger Novak Djokovic muss indes im Achtelfinale noch Überstunden leisten. Der Südafrikaner Kevin Anderson forderte die Nummer 1 mehr als dieser lieb war und führte zwischenzeitlich mit 2:0 Sätzen, ehe das Match bei 6:7, 6:7, 6:1, 6:4 aus Sicht des Serben auf Dienstag vertagt wurde. Djokovic muss gegen den Weltranglisten-14. den fünften Satz gewinnen, um sein frühestes Aus in dem Rasen-Klassiker seit 2008 (2. Runde) zu vermeiden.

Seine zwei Schweizer Rivalen Federer und Wawrinka hielten sich hingegen nicht lange auf den Plätzen auf. Roger Federer setzte sich gegen den Spanier Roberto Bautista Agut (ATP-22.) 6:2, 6:2, 6:3 durch und hat in seinen vier Matches noch kein einziges Service abgegeben. Stan Wawrinka blieb gegen den Belgier David Goffin (ATP-15.) beim 7:6, 7:6, 6:4 weiterhin ohne Satzverlust. Lokalmatador Andy Murray, Sieger von 2013, bezwang den 2,11-Meter-Riesen Ivo Karlovic (CRO) mit 7:6, 6:4, 5:7, 6:4. Der Tscheche Tomas Berdych (6), der Finalist von 2010, schied hingegen gegen Gilles Simon (FRA-12) aus.

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