Mo, 11. Dezember 2017

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04.07.2015 14:04

Flughafen wirft 6,8 Millionen ab

Salzburgs Flughafen bleibt erfolgreicher Geldbringer für Stadt und Land, das ist nach Abschluss des Geschäftsjahres 2014 klar. Mit einem Umsatz von 61 Millionen Euro und einem Betriebsergebnis von 6,8 Millionen ist eines der besten Ergebnisse überhaupt erzielt worden. 1,82 Millionen Passagiere wurden abgefertigt.

Die Geschäftsführer Roland Hermann und Karl Heinz Bohl unterzogen am Mittwoch den Flughafen einem internationalen Vergleich: "Drei Viertel der europäischen Regionalflughäfen können kein positives Ergebnis und das Geld für die nötigen Investitionen erwirtschaften. Wir schaffen beides seit 30 Jahren. In dieser Zeit haben wir 300 Millionen Euro für Investitionen erwirtschaftet." In Zahlen sieht das so aus: Mit 1,82 Millionen Passagieren (plus 9,4 Prozent zu 2013) ist das Tal von 2009 in der Wirtschaftskrise (1,55 Millionen Passagiere) durchschritten, das Verhältnis zwischen Linien- und Charterverkehr wurde im Verhältnis 75 zu 25 Prozent komplett gedreht. Hermann: "In einer Maschine von oder nach Salzburg sitzen im Schnitt knapp 100 Menschen. Das ist für Regionalflughäfen in Europa ausgesprochen selten. In Summe gab es 2014 genau 19.335 Flugbewegungen."

Deutschland bleibt wichtigster Markt
Auf Nationen aufgeschlüsselt sind die deutschen Destinationen und Fluggäste die verlässlichsten: 710.000 Passagiere sind es, dahinter kommt Großbritannien mit 330.000. Die Türkei ist mit dem Ausbau der direkten Istanbul-Verbindung auf zehn Flüge pro Woche mit rund 120.000 Passagieren sehr gut dabei. Die Binnenflüge in Österreich transportierten 90.000 Fluggäste. Wegen der politischen Lage kamen jedoch weniger Russen, die Zahl hat sich auf 35.000 halbiert: "Bei der Luftfracht verzeichnete der Airport hingegen eine Steigerung um 10,2 Prozent auf 200.854 Kilogramm", sagte Bohl.

Für die Eigentümer Stadt und Land bleibt der Flughafen so "Cash Cow" mit 2,4 Millionen an Dividenden. Der derzeit wegen einer Umweltverträglichkeitsprüfung nur zum Teil benutzbare Parkplatz P3A dürfte – so die Hoffnung – bald wieder frei gegeben werden. Voraussetzung ist aber ein positiver Bescheid des Landes, der in zwei bis drei Wochen erwartet wird.

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