Sa, 16. Dezember 2017

Hitzewelle

02.07.2015 17:32

Bei diesen Jobs kann’s ordentlich heiß werden

Der Sommer legt jeden Tag ein Schäuferl nach. Doch nicht jeder kann sich darüber freuen, dass das Quecksilver auf weit über 30 Grad klettert. Wer nicht gerade in einem klimatisierten Büro oder Geschäft arbeitet, der kann in den nächsten Tagen noch ordentlich ins Schwitzen kommen. Die heißesten Pflaster: Baustellen und Küchen

Wenn die Sonne auf Kärnten brennt, möchten sich alle am liebsten ein schattiges Plätzchen suchen oder in einen See eintauchen. Doch nicht jeder hat dazu die Gelegenheit. Vor allem Arbeiten im Freien können bei der Sahara-Hitze schnell zur Qual werden.

Wenn die Sonne auf den Asphalt oder auf die Dächer brennt, werden schnell Temperaturen von 50 Grad und mehr erreicht. Weil unter diesen Bedingungen vor allem Konzentration und Leistungsfähigkeit leiden, gibt es seit 2013 eine gesetzliche Hitzeregelung für Bauarbeiter. Die besagt, dass ab 35 Grad das Arbeiten im Freien eingestellt werden kann. Allerdings obliegt es dem Chef, ob diese Bestimmung auch angewandt wird.

Doch nicht nur im Freien wird geschwitzt. Auch in Betrieben wie Putzereien oder Küchen können die Temperaturen schon einmal über 40 Grad klettern. "In unserer Küche kann es beim Herd sogar bis zu 70 Grad haben", erzählt Kurt Zelinsky, der ein Restaurant in Klagenfurt betreibt.

Bei den Getränkelieferanten herrscht zurzeit Hochbetrieb, denn ausreichend Flüssigkeitszufuhr ist an heißen Tagen ja bekanntlich besonders wichtig. "Täglich schleppen wir Fässer und Kisten über Stiegen in die Lager. Dabei kommen wir ganz schön ins Schwitzen", schildert ein Mitarbeiter der "Schleppe"-Brauerei den Sommer-Alltag

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