Do, 14. Dezember 2017

Schmieraktionen

02.07.2015 17:33

Hoher Schaden durch Vandalen in Hartberg

"420 legalize": Das war die Botschaft der bisher unbekannten Täter, die in der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag mehrere Hausmauern, Tore und Schilder im Hartberger Stadtgebiet besprühten. Das Zeichen deutet darauf hin, dass die Gruppe aus dem Suchtgiftmilieu stammt und sich für die Legalisierung von Cannabis einsetzt. Wahrscheinlich handelt es sich um Jugendliche.

Zwischen 0 und 6 Uhr Früh begingen die Täter ihren Streifzug entlang des Weges vom Jugendzentrum bis nach Neusafenau. Mit grünem und schwarzen Spraylack hinterließen die Vandalen ihre Spuren auf den beschädigten Gegenständen, insbesondere das Buswartehäuschen wurde massiv besprüht. Laut der Polizeiinspektion Hartberg liegt der Schaden in Höhe von mehreren tausend Euro. Neben Schildern und Hausmauern wurden auch Privathäuser, Informationstafeln sowie Wegweiser beschädigt. Die Verunreinigungen werden sobald als möglich von der Stadtgemeinde bzw. von Hausbesitzern auf eigene Kosten beseitigt.

"Ein Lausbubenstreich"
"Wir sind glücklich, dass Vandalismus in den letzten Jahren wenig zu spüren war, und gehen davon aus, dass es sich bei der Tat um einen Lausbubenstreich handelt, der durch Gruppendynamik entstanden ist", so Bürgermeister Karl Pack. Die Stadt Hartberg hat bereits Zeugen aufgerufen, sich zu melden.

Sollten die Täter gefasst werden, erhofft sich Pack Sozialdienste als Strafe für die Vandalen, damit sie das Ausmaß ihrer Tat zu spüren bekommen.

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