Sa, 16. Dezember 2017

Nach Streit

02.07.2015 22:30

Spezielle Erlaubnis für zeltende Fischer

Razzien am Fischwasser, genervte Petrijünger: Der seit Jahren tobende Streit um Fischer, die nachts ihre Zelte aufschlagen (wir haben berichtet), könnte nun doch noch gelöst werden. Jetzt wagen Politiker einen Vorstoß, mit dem der Konflikt endlich beiseitegelegt werden könnte – unter Wahrung des Naturschutzes.

Nachdem weder bei der Fischereivereinigung noch in der Landesregierung kaum jemand an eine Lösung im Streit ums Zelten geglaubt hatte, wagt jetzt die SP einen Vorstoß. "Wir beabsichtigen, eine entsprechende Änderung des Naturschutzgesetzes zu initiieren, die es Fischern erlauben soll, über Nacht beziehungsweise als Schutz vor dem Regen ein Zelt aufzustellen", erklärt das SP-Duo Herwig Seiser und Jakob Strauss.

Angedacht wird, dass Gemeinden von Grundstücksbesitzern Flächen anmieten, die als Fischereiplätze ausgewiesen werden und auf denen das Zelten erlaubt ist. Weiters wird überlegt, die Lizenz zum Zelten an eine Jahres- beziehungsweise Tagesfischerkarte zu knüpfen.

Wie Strauss erklärt, wäre eine solche Regelung auch für fischende Gäste interessant und ein Ansporn.

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