Mo, 11. Dezember 2017

"Tierische" Tipps

02.07.2015 16:37

Wohin mit Hund, Katz & Co, wenn der Urlaub ruft?

Wenn die ersehnten Sommerferien starten, Sonne, Strand und Meer rufen, stehen Tierbesitzer oft vor einer großen Herausforderung. Wohin mit meinem tierischen Liebling? Die "Krone" listet die besten Tipps des Referates für Veterinärwesen der Stadt Innsbruck auf, damit der Urlaub in vollsten Zügen genossen werden kann.

Für einige werden Haustiere, die unterm Jahr noch fixer Bestandteil der Familie waren, schnell zu lästigen Anhängseln. Oft genug gab es schon Fälle, wo Hund, Katz & Co. in der Reisezeit nicht mehr willkommen waren und skrupellos ihrem Schicksal überlassen wurden. Zum Glück liegt dem Großteil der Tiroler aber das Wohl seiner tierischen Lieblinge am Herzen.

Folgend die besten Tipps, wie Sie mit oder ohne Ihr Haustier einen tollen Sommerurlaub genießen können:

  • Wenn Sie mit Ihrem Haustier Österreich verlassen wollen, braucht es einen EU-Heimtierausweis, den Tierärzte ausstellen. Ein Hund muss zudem mit einem Mikrochip gekennzeichnet und registriert sein. Die Chipnummer sowie die Daten des Tierbesitzers und die Impfdaten werden im Ausweis, der stets griffbereit sein sollte, eingetragen.
  • Wenn das Haustier nicht mit in den Urlaub soll und keine Möglichkeit besteht, es bei Nachbarn oder Bekannten unterzubringen, informieren Sie sich am besten über private Tierpensionen (z.B. unter www.tierschutzverein-tirol.at). Der Tierschutzverein für Tirol wird mit Ihnen gemeinsam eine geeignete Lösung finden.

Vorsicht vor tierischen "Urlaubsmitbringseln"

Wer kennt sie nicht, die berühmten "Strandhunde" auf Sardinien oder Griechenland. Oder die süßen Kätzchen, die beim Abendessen gefüttert werden wollen. Was tun, wenn man sich im Urlaub in ein Tier "verliebt" und es unbedingt mit nach Hause nehmen will?

  • Grundsätzlich ist davon dringend abzuraten. Österreich hat zum Import von Tieren teils sehr strenge Einfuhrbestimmungen.
  • Oft fungieren tierische Urlaubsmitbringsel als Übertrager ansteckender Krankheiten – etwa Tollwut.
  • Wird ein Tier aus dem Ausland mitgebracht, muss der "neue Besitzer" wohl damit rechnen, dass das Tier auf eigene Kosten (!) in Quarantäne muss.
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