Mo, 18. Dezember 2017

Mit dem Auto verirrt

02.07.2015 08:17

Mutter und Neugeborenes überlebten 3 Tage im Wald

Eine Abkürzung durch die Wildnis wollte eine hochschwangere Frau im US-Bundesstaat Kalifornien mit ihrem Auto nehmen, als auf dem Weg zu ihren Eltern die Wehen einsetzten. Da sich die 35-Jährige aber verirrte, musste sie ihr Kind alleine zur Welt bringen. Erst nach drei Tagen und einem selbst entfachten Waldbrand wurden Mutter und Tochter entdeckt und gerettet.

Mitten im Plumas National Forest konnte die 35-jährige Amber Pangborn nicht mehr weiter, das Benzin ging ihr aus, ihr Handy hatte keinen Empfang. Sie blieb im Auto und brachte ihre kleine Tochter schließlich ohne jede Hilfe zur Welt.

Wasservorrat ging zu Ende
"Zwei Tage lang dachte ich, mein Baby und ich müssten sterben. Ich trennte aus Angst nicht einmal die Nabelschnur durch, Wespen belagerten uns, mein Wasservorrat im Auto war erschöpft", erklärte Amber Pangborn später gegenüber US-Medien.

"Dann hatte ich endlich die rettende Idee. Ich legte einfach Feuer, um auf mich aufmerksam zu machen." Als schon rund 1.000 Quadratmeter in Flammen standen, schickte die Feuerwehr tatsächlich einen Hubschrauber, dieser entdeckte Mutter und Kind und brachte die beiden ins Spital. Der Buschbrand war rasch gelöscht.

Pangborns Mutter zeigte sich nach dem Auffinden ihrer Tochter und der neugeborenen Enkelin erleichtert. "Alles ist in Ordnung. Baby Marissa ist wunderbar. Ich bin glücklich und stolz auf meine Tochter. Sie war immer ein kluges Kind."

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