Mo, 20. November 2017

Preisabsprachen

01.07.2015 08:40

Apple in E-Books-Streit schuldig gesprochen

Im Streit um Preisabsprachen bei elektronischen Büchern hat Apple am Dienstag eine Niederlage eingesteckt: Ein US-Berufungsgericht bestätigte die Entscheidung einer niederen Instanz, wonach der Konzern gegen Bundesrecht verstoßen hat. Der iPhone- und iPad-Hersteller soll sich demnach heimlich mit fünf Verlagen abgesprochen haben, um E-Book-Preise in die Höhe zu treiben.

Apple habe dabei eine Schlüsselrolle gehabt, erklärte die zuständige Richterin Debra Ann Livingston. Der kalifornische Konzern habe demnach mit den illegalen Absprachen einen einfachen Weg gefunden, um seinen iBookstore im Markt zu etablieren.

Der Fall beschäftigt die Gerichte seit Jahren. Zuerst hatte das US-Justizministerium im April 2012 Apple und fünf Verlage verklagt. Ihm folgten mehrere Bundesstaaten sowie eine Sammelklage von Verbrauchern.

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