Mo, 18. Dezember 2017

Bei den Strippern

04.07.2015 16:00

Amber Heard: "Lapdance mit Tatum war nicht ohne"

Vier Jahre ist es her, dass sie Johnny Depp zum ersten Mal küsste. Vor der Kamera. Es war eine Nacktszene und "qualvoll", wie Amber Heard damals verriet. Augenzwinkernd, versteht sich. Inzwischen sind die beiden verheiratet und Amber sieht andere (halb-)nackte Männer. Kein Grund für Johnny, eifersüchtig zu sein. Sagt sie. Schließlich findet die Fleisch-Show wieder nur vor der Kamera statt. In "Magic Mike XXL" wirft die 29-Jährige ein Auge auf Stripper-Adonisse wie Channing Tatum und Joe Manganiello.

krone.at: Wirklich kein Grund für den 23 Jahre älteren Ehemann, das häusliche Glück in Gefahr zu sehen?
Amber Heard: Ach, das muss man doch nicht ernst nehmen. Das Ganze ist ein Spaß.

krone.at: Aber ein Lapdance von Channing Tatum zu bekommen, das kann ja nicht ganz ohne sein.
Heard: Der war echt nicht ohne. Weil Channing mir nicht gesagt hat, was er so alles mit mir anstellen wird. Das habe ich erst gemerkt, als die Kameras liefen. Ich wusste nur, dass ich mich nicht nackt ausziehen muss - mehr nicht. Was er dann mit mir gemacht hat... Mein schockierter Gesichtsausdruck im Film ist nicht gespielt.

krone.at: Haben Sie sich den Film mit Johnny angeschaut?
Heard: Nein. Ich habe sechs meiner besten Freundinnen mitgenommen und wir hatten einen fantastischen Abend.

krone.at: Und sind Sie danach in den Stripclub gegangen?
Heard: Haha, nein. Ich war noch nie in einem Männer-Stripclub, nur in normalen, wo die Frauen tanzen. Es ist schon sehr schön, zu einer Generation zu gehören, wo man als Frau dieselben Dinge tun kann wie Männer, ohne dass man sofort verschrien ist.

krone.at: Gehen Frauen aus gleichen Gründen wie Männer in einen Stripclub?
Heard: Ich denke, es gibt schon einen Unterschied. Für einen Mann ist eine Frau beim Strippen oft etwas, was er allein genießt. Er ist ganz auf die Tänzerin fokussiert. Anders bei Frauen. Da ist es eher eine Gruppendynamik. Frauen werden ein Teil der Show.

krone.at: Sie sagen von sich selbst, ein Freigeist zu sein, der seine Unabhängigkeit braucht. Geht so etwas innerhalb einer Ehe?
Heard: Ich war schon immer eine sehr neugierige Person, die offen für vieles ist. Das ist auch mein Antrieb, warum ich so viel reise und ständig neue Dinge lerne. Diese Unabhängigkeit ist ein Teil von mir und zieht andere Personen an. Weil sie das an mir schätzen. Meinen Beziehungen hat das noch nie geschadet.

krone.at: Was ist Ihr liebstes Reiseziel?
Heard: Das ist eine sehr schwere Frage. Ich mag Südamerika sehr. Insbesondere Argentinien. Und die Karibik ist auch unglaublich schön.

krone.at: Können Sie mit ihrem Bekanntheitsgrad noch ungestört durch fremde Städte gehen?
Heard: Klar. Ich setze mir einen Hut und eine riesige Sonnenbrille auf und fahre mit Sightseeing-Bussen durch die Gegend. So wie alle anderen Touristen. Mich erkennt niemand.

krone.at: Bei ihrer letzten Reise zu Johnnys "Pirates of the Caribbean"-Set in Australien gab es einen Riesenwirbel, weil Sie Ihre Yorkshire-Terrier mitgebracht haben. Die Behörden haben sogar gedroht, die Hunde einschläfern zu lassen.
Heard: Es war unser Fehler, dass wir nicht die richtigen Papiere für "Pistol" und "Boo" hatten. Wir wussten es nicht besser, weil wir sie bislang überall mit hingebracht haben, ohne dass es Ärger gab. Wie ich zu Johnny gesagt habe: Es wird immer kleingeistige Leute geben, die sich groß fühlen, wenn sie dir einen reinwürgen können. Aber wir haben unsere Konsequenzen gezogen.

krone.at: Die wären?
Heard: Johnny wird bis auf Weiteres nicht mehr nach Australien reisen. Am Ende war das Wichtigste für uns, dass wir Boo und Pistol in Sicherheit bringen konnten.

krone.at: Sie tragen eine Menge Schmuck. Haben Sie viele Juwelen zu Hause?
Heard: Nicht wirklich. Ich bin in Texas aufgewachsen, und Schmuck oder Edelsteine waren nie etwas, was mich besonders interessiert hat. Wenn ich mir heute so etwas kaufe, dann weil es sentimentalen Wert hat. Meist weil ich grade irgendwo bin und eine Kette oder ein Armreif fuer mich die Kultur oder Gegend symbolisiert.

krone.at: Haben Sie ein Lieblingsstück?
Heard: Ja. Meinen Ehering. Ohne den verlasse ich nie das Haus. (lacht)

krone.at: Was ist die beste Eigenschaft an Ihnen?
Heard: Mein Gerechtigkeitssinn. Ich halte nie den Mund, wenn ich etwas sehe, was nicht fair ist. Zum Beispiel, wenn Leute schlecht über Einwanderer reden. Mein Vater hatte eine Baufirma und ich bin mit Mexikanern um mich herum aufgewachsen. Sie waren meine Babysitter, Spielkameraden und Freunde. Ich habe sie ins Herz geschlossen und werde versuchen, den bisschen Einfluss, den ich habe, für sie zu nutzen. Zum Beispiel, indem ich öffentlich auf ein neues Einwanderungsgesetz dränge.

krone.at: Unterstützt Sie Johnny in Ihrem Vorhaben?
Heard: Da müssen Sie ihn selbst fragen. Zumindest weiß er, dass ich gerne meine Klappe aufreiße. Und das wird für die meisten irgendwann immer ein bisschen viel.

krone.at: Sie gelten als eine der schönsten Frauen der Welt. Wann fühlen Sie sich besonders sexy?
Heard: Wenn ich mit Menschen zusammen bin, die ich liebe.

krone.at: Was war der sexyeste Moment, den Sie mit Johnny hatten?
Heard: Darüber sollte ich öffentlich lieber nicht reden.

krone.at: Sie waren früher Model. Warum sind Sie Schauspielerin geworden?
Heard: Ich habe schon immer Herausforderungen gesucht. Seit ich ein kleines Mädchen war, habe ich Dinge getan, die ich nicht tun durfte. Diese Einstellung habe ich bis heute. Ich mag Abenteuer.

krone.at: Ist Ihr Leben, so wie Sie es jetzt führen, ein Abenteuer?
Heard: Das fantastischste Abenteuer, das ich mir hätte erträumen können.

krone.at: Obwohl Sie ständig im Rampenlicht stehen und sich regelmäßig in Klatschzeitschriften wiederfinden?
Heard: Es erstaunt mich sehr, was sich alles über mich und meine Ehe ausgedacht wird. Ich lese das selbst nie, aber Bekannte informieren mich, was so im Umlauf ist. Wahrscheinlich bin ich schwanger und geschieden, wenn das Interview erscheint. (lacht) Das ist alles völliger Quatsch.

krone.at: Dann verraten Sie uns doch, wie es wirklich ist, mit Johnny Depp verheiratet zu sein.
Heard: Wissen Sie, ich finde, dass eine Ehe zwischen zwei Menschen etwas sehr Heiliges und Privates ist. Und das will ich auch dabei belassen. Aber ich kann ihnen verraten, dass ich sehr glücklich verheiratet bin.

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