Fr, 25. Mai 2018

"Krone"-Ombudsfrau

30.06.2015 11:00

Exekution für längst bezahlte Rechnung

Obwohl Leser Hans Z. die Rechnung für eine Versandhaus-Bestellung pünktlich bezahlt hat, klopfte ein Inkassobüro mit einem Exekutionsbescheid an seine Tür. Grund dafür ist offenbar eine Schlamperei in der Buchhaltung. Die Bezahlung war vom Versandhaus nie verbucht worden…

Ein bitteres Nachspiel hatte für Hans Z. aus Niederösterreich die Bestellung bei einem Versandhandel im Jahr 2008. „Obwohl ich damals die Rechnung pünktlich einbezahlt habe, wurde mein Fall an ein Inkassobüro übergeben, das dann gegen mich ein Exekutionsverfahren erwirkt hat“, schrieb Herr Z. an die Ombudsfrau. Mehrere Versuche des Niederösterreichers, die Angelegenheit mit dem Versandhaus und dem Inkasso-Unternehmen zu klären, blieben erfolglos. „Erst 2014 war es mir möglich, die Zahlungsbelege vorzulegen und zu versuchen, eine Einstellung des Verfahrens zu erreichen, was im März 2015 auch passierte.“, so der Leser weiter. Neben Ärger entstanden Herrn Z. unter anderem Kosten für Telefonate oder Fahrten zu Gericht, die ihm aber niemand ersetzen will.

3Pagen teilte uns mit, dass man die Unannehmlichkeiten bedaure, man aber nicht wisse, warum das Verfahren nicht schon früher eingestellt wurde und verwies auf das Inkassobüro. Warum die von Herrn Z. getätigte Zahlung im Jahr 2008 offenbar gar nicht verbucht wurde und es deshalb überhaupt zum Einschreiten des Inkassos kam, will das Versandhaus der Ombudsfrau übrigens nicht erklären…

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