Mi, 18. Oktober 2017

Auch am Land

29.06.2015 19:22

Salzburg ist beim Wohnen das teuerste Pflaster

Regelmäßige Studien und die Arbeiterkammer belegen es: Salzburg ist mit den Mieten und Wohneigentums-Preisen in Österreich an der Spitze. Allein die Mietkosten stiegen in der Stadt von 2013 auf 2014 im Jahresschnitt um 3,7 Prozent. Das ist mehr als doppelt so viel wie die allgemeine Teuerung in diesem Zeitraum.

Aber auch am Land zeigt das Preisbarometer nach oben: 2,7 Prozent sind es bei den Mieten mehr geworden, das ist weit über der famosen Indexanpassung und der Inflationsrate. "Die durchschnittlichen Mietpreise inklusive Betriebskosten liegen in der Landeshauptstadt mittlerweile bei 14,1 Euro pro Quadratmeter (2013: 13,6 Euro)", rechnet Edith Steidl von der AK vor. Gegenüber dem Jahr 2000 ist das ein Anstieg um 45,8 Prozent. Der VPI stieg im selben Zeitraum "nur" um 32,8 Prozent. Ähnlich ist die Situation außerhalb der Stadt, weiß die Wohnrechtsexpertin: 11,7 Euro (2013: 11,4 Euro) pro Quadratmeter und 44,9 Prozent Anstieg seit dem Jahr 2000.

Preisanstieg trotz sinkender Betriebskosten
Steidl: "Der enorme Anstieg der Preise sowohl in der Stadt als auch am Land kam zu Stande, obwohl die Betriebskosten seit 2012 jährlich sanken. Unter anderem, weil Energie günstiger wurde. Kaum ein Makler gibt übrigens in Inseraten Auskunft über die monatliche Gesamtbelastung – Hauptmietzins, Betriebskosten, Heizkosten und Umsatzsteuer – obwohl sie das seit 2010 müssten."

Fazit: Eine Mietwohnung mit 70 qm in der Stadt kostet jetzt im Schnitt inklusive Betriebskosten und Umsatzsteuer 987 Euro – vor 14 Jahren wohnte man dort noch für 676,9 Euro. Am Land kletterte der Mietpreis von 564,9 auf 818,3 Euro.

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