Sa, 24. Februar 2018

Neuer Wirbel

28.06.2015 19:30

Spanische Liga verklagt FIFA wegen WM in Katar

Wieder Wirbel um die geplante Fußball-WM in Katar! Die spanische Fußball-Profiliga LFP verklagt nun nämlich den Weltverband FIFA wegen der Vergabe der WM an den Staat im Nahen Osten vor dem Internationalen Sportgerichtshof CAS. "Wenn die WM im Winter stattfindet, werden wir Verluste von 65 Millionen Euro haben", wurde LFP-Präsident Javier Tebas am Sonntag von spanischen Sport-Medien wie "AS" zitiert. Daher die Anzeige gegen die FIFA, die bereits unterwegs nach Lausanne sei.

Tebas betonte, er unternehme diesen Schritt, um "die Interessen der Klubs zu schützen, die die Spieler für die Nationalmannschaften abstellen". Die Europäische Club-Vereinigung ECA und der Verband europäischer Ligen EPFL hatten eine WM zwischen dem 5. Mai und dem 4. Juni vorgeschlagen.

FIFA ignoriert Bedenken der Klubs
Im März beschloss die FIFA aber wegen der hohen Sommertemperaturen eine Verlegung in den Herbst/Winter mit der Austragung des Finales am 18. Dezember. Sie stellte dabei allerdings eine Verdreifachung der Abstellungsgebühren in Aussicht.

"Don Balon" hob hervor, dass die anderen großen europäischen Ligen die LFP alleingelassen hätten, da weder die deutsche Bundesliga noch die englische Premier League oder die italienische Serie A die Anzeige mittragen wollten.

"Noch immer herrscht große Angst vor der FIFA"
Die drei Ligen und auch der europäische Verband UEFA unterstützen die spanische Initiative zwar "moralisch", hätten sich aber "nicht getraut", die Anzeige mit zu unterzeichnen, sagte Tebas, der betonte: "Noch immer herrscht große Angst vor der FIFA."

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