So, 25. Februar 2018

Sellrain und See

27.06.2015 16:59

Die Unwetterkatastrophe in nackten Zahlen

Der Schaden im Sellrain- und Paznauntal beläuft sich auf rund 30 Millionen Euro. Häuser, Straßen und Bäche wurden zerstört. Die jüngste Unwetterkatastrophe im Sellrain- und Paznauntal hat – wie mehrfach berichtet – verheerende Schäden an zahlreichen Häusern, Straßen und Bächen angerichtet. Das Gesamtausmaß liegt bei rund 30 Millionen Euro. Sicherheitslandesrat Josef Geisler hat der "Krone" nun eine ausführliche Auflistung vorgelegt

- Sanierungen an der Melach: Der Schaden beläuft sich auf rund 5,5 Millionen Euro. Dabei übernimmt der Bund 50 Prozent der Summe (2.750.000 Euro). Das Land steuert 40 Prozent hinzu (2.200.000 Euro). Die restlichen zehn Prozent (550.000 Euro) übernehmen die Gemeinden.

- Schäden an weiteren Bächen und Nebenflüssen: Die Schadenssumme beträgt um die vier Millionen Euro. Das Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft übernimmt eine Finanzierung von 55 Prozent – somit um fünf Prozent mehr als bei bisherigen Katastrophen.

- Gebäudeschäden/Katastrophenfonds: 110 Häuser wurden schwer beschädigt. Der Gesamtschaden beläuft sich auf rund zehn Millionen Euro. Die notwendige Finanzierung in der Höhe von sechs Millionen Euro übernehmen der Bund (3,6 Millionen Euro) und das Land (2,4 Millionen Euro). Die Schadensabdeckung für die Betroffenen könnte erfahrungsgemäß folgendermaßen aussehen: Das Land zahlt 50 Prozent aus dem Katastrophenfonds. Die Versicherungsleistungen sowie die Spenden machen jeweils rund 20 Prozent aus. Die Betroffen müssten somit einen geringen Anteil übernehmen. Bei extremen Härtefällen könnte die finanzielle Unterstützung noch höher ausfallen.

- Schäden im Bereich der Landesstraßen: Die Schadenshöhe beträgt 9,3 Millionen Euro. Der Bund steuert 4,4 Millionen hinzu. Um die 3000 Feuerwehrmänner, 300 Soldaten und Freiwillige aus allen Landesteilen standen im Einsatz.

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