So, 19. November 2017

Test-Schnellster

24.06.2015 19:56

Nico Rosberg in Spielberg weiter überragend

Drei Tage nach seinem Triumph im Österreich-Grand-Prix hat Vizeweltmeister Nico Rosberg auch bei den Formel-1-Testfahrten auf dem Red-Bull-Ring Bestzeit erzielt. Der Mercedes-Pilot war am Mittwoch zum Abschluss der zweitägigen Tests in der Spielberg mit 1:09,113 Minuten klar der Schnellste. Ferrari-Ersatzpilot Esteban Gutierrez hatte bereits 0,818 Sekunden Rückstand auf den Deutschen.

"Es war ein intensives Programm, aber wir haben alles durchbekommen und viel gelernt", lautete das zufriedene Resümee von Rosberg, der in der WM nur zehn Punkte hinter seinem Teamkollegen Lewis Hamilton liegt. "Wir begannen mit Aerodynamikarbeiten und sahen uns dann die Reifen sowie einige mechanische Dinge wie die Federeinstellungen an. Zudem testeten wir ein hart abgestimmtes Auto als Vorbereitung für Silverstone. Das Auto fühlte sich damit gut an. Das stimmt mich optimistisch."

DTM-Champ Wittmann sensationell
Für die Überraschung des Tages sorgte aber DTM-Champion Marco Wittmann (+0,990), der bei seinem Formel-1-Debüt im Toro Rosso unmittelbar hinter dem finnischen Williams-Piloten Valtteri Bottas (0,916) auf Rang vier kam. Doch damit nicht genug, absolvierte der 25-jährige Deutsche mit 158 auch die meisten Runden. In Summe spulte der F1-Neuling 684 Kilometer ab.

"Das war eine fantastische Erfahrung für mich. Ich war von der Power des Autos überrascht, verglichen mit der DTM", betonte Wittmann, der den ganzen Tag genoss. "Es gab überhaupt kein Problem, deshalb konnte ich so viele Runden drehen. Ich bin glücklich, wie es gelaufen ist, hoffentlich mein Team auch." Toro Rossos Chefingenieur Phil Charles war voll des Lobes für Wittmann: "Wir hatten einen sehr produktiven Tag mit einer hohen Anzahl an Runden. Marco hat keinen Fehler gemacht und uns alle beeindruckt."

Red Bull mäßig
Das Schwester-Team Red Bull Racing kam dagegen auf der Heimstrecke nicht über Rang acht hinaus. Der Australier Daniel Ricciardo verlor 1,644 Sekunden auf Rosberg, sprach aber nach 116 Runden trotzdem von einem "sehr guten" Testtag, der am Ende von einem kleinen Bremsproblem beeinträchtigt wurde. Mit Blick auf den Grand Prix von Großbritannien am 5. Juli in Silverstone meinte Ricciardo: "Diese Strecke sollte unserem Auto ein bisschen besser liegen. Außerdem haben wir ein paar Updates für Silverstone."

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