Sa, 18. November 2017

Rüstungsprojekt

23.06.2015 12:32

US-Soldaten sollen in Zukunft Hoverbikes fliegen

Das britische Start-up Malloy Aeronautics, das bislang mit einer an "Star Wars"-Technik erinnernden Hoverbike-Minidrohne eher am Spielzeugmarkt auf sich aufmerksam machte, will seine Technologie gemeinsam mit einem US-Rüstungsunternehmen fit für den militärischen Einsatz machen. Gemeinsam mit Survice Engineering will man ein fliegendes Motorrad für Aufklärungseinsätze der US-Armee bauen.

Das Hoverbike für die US-Armee ist als Tactical Reconnaissance Vehicle, also als Aufklärungsfahrzeug vorgesehen, berichtet das IT-Portal "Golem". Es könnte aber ebenso - auch autonom - Truppentransporte im schwierigen Gelände oder Materialtransporte erledigen, hoffen die Macher des Luftfahrzeugs.

Ihr erstes Hoverbike haben die Tüftler bei Malloy Aeronautics noch in Spielzeuggröße gebaut und über die Crowdfunding-Seite Kickstarter finanziert. Das Projekt machte das britische Start-up bekannt und schon bald kam die Idee auf, das Mini-Hoverbike weiterzuentwickeln und eine Version zu bauen, die auch Menschen trägt. Ein kürzlich veröffentlichtes Video zeigt, dass das Unternehmen von diesem Ziel gar nicht mehr so weit entfernt zu sein scheint:

Dass dieses Gefährt künftig beim Militär eingesetzt werden soll, dürfte manche Beobachter zwar überraschen, hat aber seinen Grund. Zum einen soll es durch seine seitlich geschützten Rotoren weniger anfällig gegen Berührungen sein als konventionelle Hubschrauber, zum anderen soll es auch deutlich billiger sein als diese. Hinzu kommt die Fähigkeit des Hoverbikes, in sehr geringer Höhe zu fliegen, wenngleich es bei Bedarf auch höher aufsteigen können soll.

Eine Schwachstelle hat das fliegende Motorrad allerdings auch: Nicht erst seit "Star Wars: Die Rückkehr der Jedi-Ritter" und der berühmten Schlachtszene am Waldmond Endor ist bekannt, dass ein tief hängender Ast oder ein gespanntes Tau das jähe Ende jeder Hoverbike-Fahrt sein können.

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