Sa, 18. November 2017

Klang-Würfel im Test

28.06.2015 08:30

SRS-X11: So klein und schon ein Lautsprecher

Irgendwann kommt er wieder, der Sommer. Bestimmt. Wer dann im Freien mit seinen Freunden feiern möchte, bekommt von Sony mit dem SRS-X11 einen kabellosen Bluetooth-Lautsprecher "als Partyanheizer mit beeindruckendem Stereoklang" zur Hand. Wie sehr der Mini-Lautsprecher zur Beschallung taugt - wir haben es getestet.

So klein und schon ein Lautsprecher? Lediglich 61 Millimeter messen die Kanten des 215 Gramm leichten Klang-Kubus. Damit passt der SRS-X11 bequem in jede Hand oder an den Hosenbund - ein entsprechendes Silikonband, um den in den Farben Schwarz, Weiß, Pink, Rot oder Türkis erhältlichen Lautsprecher etwa wie einen Schlüsselbund an der Gürtelschlaufe zu tragen, liegt bei.

Der Lautsprecher selbst macht einen sehr hochwertigen, robusten Eindruck und verzeiht auch schon mal einen unbeabsichtigten Sturz. Damit es jedoch erst gar nicht so weit kommt, sorgt eine gummierte Unterkante dafür, dass der Lautsprecher insbesondere bei hohen Pegeln nicht zu "wandern" beginnt.

Auch Ober- und Rückseite sind gummiert. Zu glauben, dass der SRS-X11 deshalb wasserdicht ist, wäre jedoch ein Trugschluss, wenngleich kleinere Spritzer bei der nächsten Poolparty dem Lautsprecher wohl kaum etwas anhaben dürften.

Musik per Bluetooth oder 3,5-mm-Klinke
"Gefüttert" wird der SRS-X11 wahlweise über einen externen Zuspieler mittels Stereo-Mini-Klinke, deren Eingang sich neben einem Micro-USB-Anschluss zum Laden des internen Akkus auf der Rückseite befindet, oder drahtlos via Bluetooth vom Smartphone oder Tablet aus. Für diesen Fall verfügt das Sony-Gerät über integriertes NFC, um Handy und Co. einfach und schnell mit dem Speaker zu koppeln.

Zwei klingen besser als einer
Auf Wunsch lassen sich sogar zwei Lautsprecher-Würfel beschallen, um entweder ein und dasselbe Audiosignal gleichzeitig oder um Musik im Stereo-Modus wiederzugeben, sodass ein Lautsprecher als der linke und der andere als der rechte Audiokanal fungiert. Beides lässt sich problemlos über den "Add"-Knopf auf der Rückseite des SRS-X11 bewerkstelligen.

Freisprech-Funktion
Dank eines eingebauten Mikrofons lässt sich der Sony-Speaker bei Bedarf auch als Freisprech-Lautsprecher nutzen. Dafür genügt es, die zwischen dem Ein- und Ausschalter und den beiden Lautstärketasten eingebettete Telefonhörertaste zu drücken. Die Musik wird dabei automatisch ausgeschaltet,  um ungestört telefonieren zu können.

Je lauter, desto schlechter
Die Laufzeit des integrierten Akkus gibt Sony mit bis zu zwölf Stunden an. Auf voller Lautstärke die Nachbarschaft beschallen sollte man dann aber vermutlich nicht. Nicht zuletzt deshalb, weil der verbaute 45-Millimeter-Lautsprecher mit einer Ausgangsleistung von zehn Watt bei hohen Pegeln schnell nur noch laut, aber nicht mehr sonderlich gut, weil vor allem in den Mitten dumpf klingt und zudem zu zerren beginnt.

Zu Gute halten muss man dem SRS-X11 aber, dass er auch im Alleingang mühelos große Flächen beschallt, was letztlich auch der zu drei Seiten hin offenen Konstruktionen des Lautsprechers zu verdanken ist. Wer allerdings gegenüber lauterem lieber besserem Klang den Vorzug gibt, sollte die Lautstärke ein wenig herunterdrehen und zwei Würfel im gekoppelten Modus verwenden. Einziger Haken: Auch die Kosten verdoppeln sich dann. Immerhin: Von der offiziellen Sony-UVP von 85 Euro hat sich der SRS-X11 bereits entfernt. Im günstigen Fall gibt es ihn bereits für knapp 68 Euro bzw. rund 47 Euro für die Versionen in Pink, Türkis und Rot.

Fazit: Angesichts seiner Größe darf man sich bei Sonys SRS-X11 keine klanglichen Wunder versprechen. Der winzige Lautsprecher-Würfel tönt eher laut denn wirklich gut, was - zugegebenermaßen - bei der Party am Strand oder dem Grillfest im Garten jedoch vernachlässigbar sein dürfte. Der SRS-X11 hat dafür andere Stärken. Neben der Lautstärke sind dies vor allem seine kompakten Abmessungen, der integrierte Akku sowie die Ausstattung (Audio-In, NFC, Stereo-Modus).

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