So, 22. Oktober 2017

Wolff sagt Nein

22.06.2015 13:00

Red Bull: Keine Chance auf Mercedes-Motoren

Im Gegensatz zu Ferrari ist Mercedes derzeit nicht bereit, den strauchelnden Konkurrenten Red Bull mit Formel-1-Motoren zu versorgen. Die Deutschen statten neben dem eigenen Weltmeister-Team bereits Williams, Lotus und Force India mit Antriebseinheiten aus. "Wir sind mit unserer Kapazität am Ende", erklärte Mercedes-Motorsportchef Toto Wolff.

Red Bull kämpft seit der Einführung der Hybrid-Turbos mit dem schwächelnden Motorenpartner Renault um den Anschluss. Selbst einen Ausstieg aus der Königsklasse wollen die "Bullen" daher nicht ausschließen.

Fiat-Konzernchef und Ferrari-Präsident Sergio Marchionne höchstpersönlich bot am Wochenende beim Grand Prix von Österreich in Spielberg einen Ferrari-Kundenmotor als Alternative an.

Mercedes geht defensiver vor. "Vier Teams inklusive unserem eigenen sind das Maximum. Wir sind ganz happy momentan", meinte Wolff. Einen der härtesten Konkurrenten - vor der Mercedes-Ära war Red Bull von 2010 bis 2013 viermal in Serie Weltmeister - wieder stark zu machen, dürfte ebenfalls nicht im Interesse der Silberpfeile sein. "Es gibt viele Gründe", so Wolff.

Das könnte Sie auch interessieren
Kommentar schreiben

Sie haben einen themenrelevanten Kommentar? Dann schreiben Sie hier Ihr Storyposting! Sie möchten mit anderen Usern Meinungen austauschen oder länger über ein Thema oder eine Story diskutieren? Dafür steht Ihnen jederzeit unser krone.at-Forum, eines der größten Internetforen Österreichs, zur Verfügung. Sowohl im Forum als auch bei Storypostings bitten wir Sie, unsere AGB und die Netiquette einzuhalten!
Diese Kommentarfunktion wird prä-moderiert. Eingehende Beiträge werden zunächst geprüft und anschließend veröffentlicht.

Kommentar schreiben
500 Zeichen frei
Kommentare
324

User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB).