So, 22. Oktober 2017

Wegen Kommafehler

20.06.2015 14:32

Linzer Sozialhilfe-Empfänger bekam 87.970 Euro

Ein Kommafehler bei der Überweisung seiner Mindestsicherung hat einem Linzer kurzfristigen Geldsegen beschert. Der Mann bekam durch das Versehen statt 879 Euro satte 87.970 Euro auf sein Konto überwiesen. Der Fehler wurde erst nach einer Woche bemerkt. Zu dem Zeitpunkt hatte der Linzer aber schon 17.000 Euro verjubelt, berichtete das ORF-Radio Oberösterreich am Samstag.

Der Überweisungsfehler war der Sozialabteilung im Magistrat Linz Anfang April unterlaufen. Es dauerte fünf Tage, bis man im Sozialressort der Stadt den Fehler bemerkte. Die Überweisung war ordnungsgemäß doppelt unterschrieben worden. In der Alltagsroutine, so stellte es jetzt das Kontrollamt fest, habe offenbar die Kontrolle versagt.

Wofür der Linzer in nur so kurzer Zeit die 17.000 Euro ausgab, ist nicht bekannt. Das bereits ausgegebene Geld soll über Abzüge von der Mindestsicherung "längerfristig" wieder hereingebracht werden.

Das könnte Sie auch interessieren
Kommentar schreiben

Sie haben einen themenrelevanten Kommentar? Dann schreiben Sie hier Ihr Storyposting! Sie möchten mit anderen Usern Meinungen austauschen oder länger über ein Thema oder eine Story diskutieren? Dafür steht Ihnen jederzeit unser krone.at-Forum, eines der größten Internetforen Österreichs, zur Verfügung. Sowohl im Forum als auch bei Storypostings bitten wir Sie, unsere AGB und die Netiquette einzuhalten!
Diese Kommentarfunktion wird prä-moderiert. Eingehende Beiträge werden zunächst geprüft und anschließend veröffentlicht.

Kommentar schreiben
500 Zeichen frei
Kommentare
324

User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB).