So, 20. Mai 2018

Illegaler Handel

20.06.2015 08:23

Beschlagnahmtes Elfenbein am Times Square zerstört

Auf dem Times Square mitten in New York haben die US-Behörden am Freitag Gegenstände aus Elfenbein mit einem Gesamtgewicht von einer Tonne zerstört. Die Figuren, Schmuckstücke und Kunstobjekte, darunter Stoßzähne von Elefanten mit Schnitzereien, wurden nacheinander auf ein Laufband gelegt, das sie unter dem Applaus der Zuschauer zum Schredder beförderte.

Zahlreiche Passanten und Touristen blieben stehen und schauten dem Spektakel zu. Viele der Gegenstände aus Elfenbein waren in einem Geschäft in Philadelphia beschlagnahmt worden, dessen Inhaber im Gefängnis sitzt.

Die US-Naturschutzbehörde USFWS und zahlreiche Artenschutzorganisationen wollten mit der Aktion ein Zeichen gegen Wilderei und den illegalen Handel mit Elfenbein setzen. So zeigte sich Schauspielerin Kristin Davis ("Sex and the City") am Times Square zur Unterstützung. An der Aktion beteiligte sich auch US-Innenministerin Sally Jewell. Sie erklärte, die USA wollten damit dem "Rest der Welt" zeigen, dass sie "Verbrechen gegen die Fauna, insbesondere gegen vom Aussterben bedrohte Tiere" nicht tolerieren.

Elfenbein-Handel seit 1989 weitgehend verboten
Der Handel mit Elfenbein war im Jahr 1989 im Rahmen des Washingtoner Artenschutzübereinkommens weitgehend verboten worden, seitdem ist es fast nur noch illegal zu bekommen. Bei dem verbotenen Handel werden jährlich Milliarden Euro eingenommen. Jewell erinnerte daran, dass in Afrika allein in den Jahren 2011 bis 2014 etwa 100.000 Elefanten getötet wurden.

Es war die zweite Aktion dieser Art in den USA. Im Jahr 2013 waren in Denver im Bundesstaat Colorado mehr als fünf Tonnen Elfenbein zerstört worden.

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