Fr, 24. November 2017

„Nicht viel ändern“

19.06.2015 09:28

Massa hält nichts von „gefährlicher“ Formel 1

Routinier Felipe Massa (34) kann den Forderungen nach einer schnelleren, gefährlicheren Formel 1 wenig abgewinnen. Der Brasilianer hatte 2009 in Ungarn einen lebensbedrohlichen Unfall überstanden. Seither hat er allerdings keinen Grand Prix mehr gewonnen. "Wenn, dann brauchen wir intelligente Änderungen", betonte der Pole-Position-Mann des Vorjahres vor dem Grand Prix von Österreich.

Angesichts rückläufigen Zuschauerinteresses wird in der Formel 1 derzeit viel über die Zukunft des Sports diskutiert. Ab 2017 sollen neue, sechs Sekunden pro Runde schnellere Autos wieder für mehr Action sorgen. "Es fühlt sich falsch an, die Sache wieder gefährlicher zu machen", entgegnete Massa. "Wir brauchen nicht viel zu ändern." Sollten die Autos schneller werden, aber das Überholen dadurch schwieriger, wäre das sogar kontraproduktiv.

Laut den heimischen PS-Größen Niki Lauda, Helmut Marko oder Gerhard Berger seien die Boliden derzeit zu einfach zu fahren. "Es sieht vielleicht einfach aus, aber die Autos sind kompliziert", meinte Massa. Von einer Glorifizierung der Vergangenheit hält er nichts. "Wenn ich mir die Rennen von Ayrton anschaue, wird der Dritte schon überrundet", erinnerte der Williams-Pilot an seinen 1994 verstorbenen Landsmann Senna. "War die Vergangenheit so überragend?"

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