Do, 14. Dezember 2017

Von Bus überfahren

18.06.2015 18:02

Wieder Koma - Bangen um Vanessa geht weiter

Arme Vanessa Sahinovic! Das Bangen um die 15-jährige Synchronschwimmerin, die in Baku vor einer Woche im Athletendorf bei den Europaspielen von einem Shuttlebus überfahren worden war, geht weiter. Gerade erst musste sie sich im Donauspital in Wien einer Beckenoperation unterziehen – da stehen weitere "schwere Operationen" bevor!

Nach ihrer Rückkehr aus Aserbaidschan war die Athletin, die multiple Knochenbrüche erlitten hatte, schon die ganze erste Nacht operiert worden. Wenn man das Schreckens-Video vom Unfall gesehen hat, wie der Bus sie auf dem Gehsteig überfahren hatte, gleicht es ohnehin einem Wunder, dass sie überhaupt überlebt hat.

Die Beckenoperation sei, wie ein Pressesprecher der Wiener Krankenanstalt sagte, ein "Rieseneingriff" gewesen. Kurzfristig sei Vanessa aus dem Koma erwacht, aber nach der letzten großen Operation wieder in einen künstlichen Tiefschlaf versetzt worden.

Weiter "schwere Operationen"
Ein Ende der Leiden ist für Vanessa nicht in Sicht. Es stünden weitere "schwere Operationen an – auch an der Wirbelsäule", sagte der Sprecher. Ob Vanessa querschnittgelähmt sein werde, könne er "weder bestätigen noch dementieren". Frühestens in zwei Wochen könnte man Prognosen über Folgenschäden geben.

Über den Fortschritt der Untersuchungen hat das ÖOC in Baku bisher keine Informationen erhalten. Generalsekretär Dr. Peter Mennel: "Wir konnten noch keinen Einblick in die Polizeiakte nehmen."

Fünfte im Zeitfahren
Das rot-weiß-rote Team befindet sich immer noch in einem Schockzustand, einen derartigen Unfall kann niemand wegstecken. Aber trotzdem geht der Sport weiter – da erkämpfte Radfahrerin Martina Ritter gestern im Zeitfahren Platz fünf. Österreichs Tischtennisspieler Liu Jia, Sofia Polcanova und Stefen Fegerl scheiterten aber jeweils im Einzel-Achtelfinale.

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