Mo, 19. Februar 2018

Nach Unfall

17.06.2015 21:41

Vidal unter Tränen: "Habe alle im Stich gelassen"

Jetzt also doch: Fußballstar Arturo Vidal zeigt nach seinem Unfall, bei dem er einen Ferrari komplett zerstörte, späte Reue. Hatte er zunächst noch jegliche Mitschuld am Unfall abgestritten, beteuerte er am Mittwochabend bei einer Pressekonferenz am Rande der Copa America unter Tränen: "Ich habe alle im Stich gelassen."

Der chilenische Star-Kicker war am Dienstag nach einem Autounfall während der Südamerika-Meisterschaft Copa America wegen Trunkenheit am Steuer festgenommen worden. Vidal habe bei dem Unfall mit seinem roten Ferrari am Stadtrand von Santiago de Chile leichte Verletzungen erlitten, seine Frau auf dem Beifahrersitz sei etwas schwerer verletzt, teilte ein Polizeisprecher mit. Der Ferrari wurde komplett zerstört. Vidal wurde nach einer Nacht im Gefängnis wieder freigelassen.

"Ich schäme mich"
Später verlautbarte die Polizei, dass der Juventus-Legionär mit 1,2 Promille am Steuer gewesen sei. Am Mittwoch erklärte er vor versammelter Presse schließlich: "Ich schäme mich. Ich habe das Leben meiner Frau und das von anderen Menschen gefährdet."

Suspendiert wird er aus dem Kader der chilenischen Nationalmannschaft übrigens nicht. Er sei ein zu wertvoller Spieler, erklärte Teamchef Jorge Sampaoli. Vidal versicherte jetzt zumindest: "Ich werde alles dafür tun, dass wir die Copa America gewinnen."

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