Sa, 18. November 2017

Spaß-Bewertung

16.06.2015 14:52

„Game of Thrones“: Immobilienpreise in Westeros

"Castle Black" - die Schwarze Festung - beherbergt seit 8.000 Jahren die Männer der Nachtwache in der TV-Kultserie "Game of Thrones" nach der Romanvorlage von G.R.R Martin. Was wäre, wenn Jon Schnee oder sein Nachfolger das älteste Gebäude des Fantasiereichs Westeros plötzlich verkaufen müsste? Kriege gegen Unmenschliche kosten immerhin viel Geld. Der Käufer jedenfalls sollte das einfache Leben lieben, dürfte sich nicht vor "Weißen Wanderern" fürchten und sollte keine Angst vor ständigen Instandhaltungsarbeiten in bitterer Kälte haben...

Christoph Freiherr Schenck zu Schweinsberg, Experte für Schlösser beim Immobiliendienstleister Engel & Völkers, hat für die deutsche Zeitung "Die Welt" die bekanntesten Bauwerke der Sieben Königslande und Umgebung geschätzt.

Laut ihm hätte die Immobilie an der Mauer, die das Eindringen des Bösen verhindern soll, einen Wert von 2,5 Millionen Euro. Problem: Nach Angriffen von Wildlingen und Untoten müsste doch jedes Mal kräftig renoviert werden, was bei einer Wohnfläche von 5.000 Quadratmetern doch ins Geld geht. Trotzdem wäre die Schwarze Festung ein Schnäppchen im Vergleich zum Palast von Dorne, der der edlen Familie Martell ein Zuhause bietet. Für das traumhaft gelegene, 150 Jahre alte und 3.800 m² große Küsten-Anwesen mit liebevoll angelegten Gartenanlagen und Wasserbassins müsste der geneigte Kaufinteressent satte 35 Millionen Euro hinblättern.

Würde Burg Drachenstein einmal nicht erobert (eines Tages sollte eigentlich Daenerys Targaryen mit einem Drachen in das ursprüngliche Zuhause ihrer Familie einfliegen und diese zurückgewinnen!), sondern von Stannis Baratheons Erben verkauft werden, so würde auf dem Preisschild 9,5 Millionen stehen. Gemütlich ist die 500 Jahre alte Burg nicht wirklich, dafür gibt's zahlreiche steinerne Drachenfiguren und viel Geschichte.

Ähnlich begehrt wie Drachsenstein sind die Zwillinge genannten zwei Wohntürme der Freys. Gelegen in einem idyllischen grünen Tal und dem Fluss Trident könnte der Kaufpreis durchaus bei 10,5 Millionen Euro liegen.

Ungeachtet der Tatsache, dass Winterfell, die ehemalige Familienfestung der beinahe ausgelöschten Stark-Familie, im Laufe der fünf Staffeln von "Game of Thrones" doch sehr gelitten hat, würden die derzeitigen Besitzer, die Familie Bolton, laut Schätzung des Experten dafür doch noch 1,2 Millionen Euro bekommen. Der Käufer müsste aber damit rechnen, dass später möglicherweise ein überlebender Stark auf Restitution pocht.

Ob die Lennisters ihr Anwesen Casterlystein zum Kauf anbieten würden, ist mehr fraglich. Der Schloss-Experte jedenfalls glaubt, dass es harte Verhandlungen wären, um diese Immobilie zu bekommen, einen Preis wagt er nicht zu schätzen. Doch sei das Schloss mit seiner Lage auf einem Felsen und einer eigenen Goldmine eine der Top-Immobilien des Fantasyreichs. "Die schwierige Zugänglichkeit der Anlage sorgt allerdings für relativ hohe Betriebskosten."

Die etwas abgehalfterten Graufreuds wären vermutlich schneller zu überreden, ihre Burg Peik aufzugeben. Nicht mehr als 500.000 Euro würde Balon Graufreund dafür bekommen. Bei Weitem nicht genug, um als bisher wenig erfolgreicher König auf Wirt umzusatteln. Denn Masha Heddle, die Besitzerin des Gasthauses am Kreuzweg würde erst ab einem Angebot von 1,5 Millionen für das beliebte Wirtshaus an der wichtigen Kreuzung Königstraße und Flussstraße überhaupt zu reden anfangen.

In den USA und auf Sky Go in Österreich wurde am vergangenen Wochenende das Finale der fünften Staffel der für Nacktszenen und blutige Gemetzel berühmten Serie ausgestrahlt. Viele Fans blieben mit einem Schock zurück, nachdem wieder beliebte Charaktere ein grausames Schicksal erleiden mussten. Die gesamte fünfte Staffel ist auf Sky Online auf Abruf verfügbar. Die sechste Staffel kommt 2016 ins Fernsehen.

Adabei-TV war bei der Premiere der fünften Staffel in London:

Einige heiße Szenen aus "GoT" zum Durchklicken:

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