Sa, 18. November 2017

Ehepaar geschockt

16.06.2015 10:23

Kater in Kärnten von Jägern mit Schrot beschossen

Ein Ehepaar aus der Gemeinde Magdalensberg in Kärnten ist geschockt: Spätabends lag der geliebte Kater "Nanuk" blutüberströmt vor der Haustür. Noch in der Nacht konnte Tierarzt Georg Rainer das schwerst verletzte Tier retten. Es besteht der dringende Verdacht, dass ein Jäger mit Schrot auf Nanuk gefeuert hat.

Der weiße Kater Nanuk ist ein ganz herziger, mit verschiedenfarbigen Augen. Öfters schläft er unter einem Holzstoß, etwa 300 Meter vom Haus des Ehepaares entfernt. Dieser Tage gingen die beiden Katzenliebhaber zu diesem Schlafplatz, um nach ihrem Liebling zu sehen: "Der Kater war nicht dort. Es war gegen 19.30 Uhr, und da kamen zwei Jäger in einem Geländewagen und forderten uns auf, den öffentlichen Feldweg zu verlassen, weil sie hier jagen würden. Wir gingen daraufhin heim."

"Brustkorb von Schrotkugeln förmlich durchsiebt"
Gegen 21 Uhr waren drei Schüsse zu hören. Und dann um 21.30 Uhr der Schock: Nanuk lag blutüberströmt vor der Haustür. Tierarzt Georg Rainer war sofort bereit, das schwerstens verletzte Tier zu operieren. Der Veterinär: "Der Kater hatte viel Blut verloren, das linke Bein war zerschossen, der Brustkorb von Schrotkugeln förmlich durchsiebt. Zum Glück hat er überlebt." Der Vorfall wurde bei der Polizei Maria Saal angezeigt. Es wird ermittelt. Für die betreffenden Jäger gilt die Unschuldsvermutung.

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