Di, 24. Oktober 2017

Narbe wird bleiben

14.06.2015 18:54

Bub (7) musste nach Hecht-Biss operiert werden

Jener Siebenjährige, der am Samstag in einem niederösterreichischen Badeteich von einem Hecht gebissen wurde, hat unter Vollnarkose operiert werden müssen. Die gute Nachricht: Kilian ist schon wieder auf dem Weg der Besserung.

Helle Aufregung herrschte am Samstagnachmittag im malerischen Pielachtal in Hofstetten- Grünau bei St. Pölten: Dem kleinen Kilian war beim Familienbund-Fest heiß geworden, er suchte Abkühlung im Badeteich - kurze Zeit später verspürte er einen Biss in seinem Bein. Eine Zeugin gab an, einen Hecht gesehen zu haben. Auch ein Fischer bestätigte diese Version. Kilian kam ins Spital, wo er dann sogar operiert werden musste.

Weitere Operation notwendig
"Der Eingriff ist gut verlaufen, aber ich möchte vor allem der Wasserrettung besonders danken. Die haben blitzschnell reagiert und die Wunde sofort ausgewaschen", erzählt Kilians Mutter Sonja B. am Sonntag im Gespräch mit der "Krone". Doch ganz überstanden hat der tapfere Kilian den Albtraum noch nicht: Eine weitere, aber kleinere Operation steht ihm noch bevor. Bis zu sieben Zentimeter lange Narben werden ihn für immer an die ungewöhnliche Attacke im Badeteich erinnern.

Doch es sollte der einzige Vorfall dieser Art bleiben. Bürgermeister Arthur Rasch fischte den bissigen Hecht nach der Attacke auf den Volksschüler höchstpersönlich aus dem Wasser und verfrachtete das ein Meter lange Tier anschließend in einen reinen Fischteich. Diesem Schicksal werden auch noch die übrigen Hechte folgen: Sie sollen alle in einen Fischteich übersiedelt werden.

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