Do, 23. November 2017

Virtual Reality

12.06.2015 10:12

Oculus Rift: Finale Version der VR-Brille enthüllt

Der Virtual-Reality-Spezialist Oculus VR hat am Donnerstag die finale Version seiner Cyberbrille Rift vorgestellt. Sie soll im Frühjahr 2016 auf den Markt kommen und dank einer Partnerschaft mit Microsoft unter Windows 10 sowohl PC- als auch - über Umwege - Xbox-One-Spiele unterstützen.

Die Oculus Rift soll nativ mit Windows 10 zusammenarbeiten und es Gamern erlauben, Xbox-One-Games über den PC auf die Brille zu streamen. Ein Xbox-One-Controller soll der Rift zu diesem Zweck beiliegen.

Mit dem Oculus Touch arbeitet der US-Hersteller jedoch bereits an einem eigenen Controller für Virtual-Reality-Anwendungen, der Handgesten erkennen und es Nutzern ermöglichen soll, ihre Hände in virtuellen Umgebungen ganz natürlich zu nutzen. "Man muss in der Lage sein, eine Waffe vom Tisch zu nehmen, sie abzufeuern und wegzuwerfen, ohne auch nur darüber nachzudenken", sagte Oculus-Gründer Palmer Luckey. Bisher habe es immer eine "Distanz zwischen Spieler und Spiel" gegeben, ergänzte Oculus-Manager Jason Rubin. "Wir können endlich Welten entwickeln, die sich echt anfühlen", sagte er.

Einen Prototyp präsentierte Oculus auf seiner Pressekonferenz im Vorfeld der Videospielemesse E3 bereits; wann der Controller erscheinen und wie viel er kosten soll, verriet der Hersteller allerdings nicht.

"Wie eine Baseball-Kappe"
Auch zum konkreten Preis seiner Cyberbrille Rift schwieg sich das im vergangenen Jahr für rund zwei Milliarden Dollar von Facebook übernommene Unternehmen weiter aus. In US-Medien war zuletzt von 1.500 US-Dollar (1.335 Euro) für Brille und Zubehör die Rede gewesen. Die Rift selbst verfügt über zwei AMOLED-Displays mit einer Auflösung von jeweils 1.080 x 1.200 Pixeln und soll sich so einfach wie eine "Baseball-Kappe" anziehen lassen. Auch Brillenträger sollen die Rift problemlos nutzen können.

Integrierte Kopfhörer, die sich auf Wunsch abnehmen lassen, falls man seine eigenen verwenden möchte, sollen Raumklang simulieren. "Die Oculus Rift trickst auch die Ohren aus", so der Hersteller. Eine mitgelieferte Infrarotkamera ermittelt indes die Position des Nutzers im Raum. So sollen nicht nur Kopfdrehungen, sondern auch Bewegungen des Kopfes nach vorne und hinten erfasst werden.

Erste Spiele gezeigt
Zu den gezeigten Spielen, die die Oculus Rift unterstützen, zählen der Weltraum-Shooter "Eve Valkyrie", das Action-Adventure "Edge of Nowhere" und das Rollenspiel "Chronos". Noch 2016 erscheinen sollen außerdem die Ttiel "Damaged Core", "VR Sports: Challenge", "Esper", "AirMech" und "Lucky's Tale". Weitere Details zu diesen Spielen sollen kommende Woche auf der E3 bekannt gegeben werden.

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